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CAD

Siemens PLM Software

Methodenwechsel in 3-D-CAD

Es genügt nicht, die besseren Ideen zu haben, man muss diese auch schneller als der Mitbewerb in Form fertiger Produkte auf den Markt bringen. Das braucht Methoden und Softwareunterstützung, die den kreativen Fähigkeiten der Entwickler Raum geben, indem sie ihnen Hindernisse aus dem Weg räumen und den Umgang mit beliebig hoher Komplexität einfach halten.

Mit Synchronous Technology können Flächen unabhängig von der Entstehungsgeschichte des Bauteils einfach mit dem Steuerrad verändert werden.

Von 29. September bis 2. Oktober stellten PBU CAD-Systeme und ACAM Systemautomation als Partner von Siemens PLM Software im Rahmen von sieben Expertentagen österreichweit die in Auslieferung befindliche CAx Software Solid Edge mit Synchronous Technology vor, mit dem sich Arbeitsvorgänge in der digitalen Produktentwicklung deutlich beschleunigen lassen.

In einer immer schnelllebigeren Zeit stellt sich Produktentwicklern die Frage: "Wie kann ich Innovationen schneller auf den Markt zu bringen als der Wettbewerb?". Entscheidende Wettbewerbsvorteile sind nicht mehr durch kleine Fortschritte realisierbar, sondern machen radikale Methodenwechsel in der Produktentwicklung erforderlich. Nur so ist es möglich, Konstruktionsänderungen so schnell vorzunehmen, wie neue Ideen, die flexible Anpassung an veränderliche Marktbedürfnisse ermöglichen. Auch wird es zunehmend wichtiger, Daten aus CAD-Fremdformaten unkompliziert zu übernehmen und weiter zu bearbeiten.

Deshalb wird die Wahl der 3-D-CAD Software heute immer wichtiger. Immerhin bindet man sich im Normalfall auf Jahre an dieses System. Entscheidend ist nicht allein die Abdeckung der heute benötigten Funktionalitäten, sondern auch der Entwicklungsweg des jeweiligen Produkts und Herstellers. Ein 3-D-CAD System soll den Kunden so lange wie möglich begleiten, wichtig sind also eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Produkts, die schnelle Anpassung der Funktionalitäten an die Marktanforderungen sowie ein optimaler Support.

Produktivitätsgewinn durch Synchronous Technology

Mit einer Reihe neuer Schlüsselfunktionen unterstützt Solid Edge with Synchronous Technology von Siemens PLM Software die Innovationskraft von Produktentwicklern. Die Software ermöglicht einen Methodenwechsel in der 3-D-Konstruktion und stellt einen großen Schritt seit dem Umstieg von 2-D-Konstruktion auf 3-D-Modellierung dar. Erstmals am 5. Juni in Linz vorgestellt, ist das Produkt jetzt lieferbar.

Gespannte Konstrukteure informierten sich an sieben Expertentagen über Solid Edge mit Synchronous Technology.

Grund genug für die PBU CAD-Systeme GmbH und die ACAM Systemautomation GmbH als Vertriebs- und Supportpartner der Siemens PLM Software (AT) GmbH, die neue Technologie im Rahmen von insgesamt sieben Expertentagen in Niklasdorf, Graz, Villach, Baden, St. Pölten und Salzburg vom 29. September bis 2. Oktober mehr als 100 potentiellen Anwendern im Detail näher zu bringen.

Die Seminarreihe richtete sich sowohl an Experten aus der Konstruktion als auch an Projektleiter und Entscheider. "Ziel war es, die Unterschiede zwischen herkömmlichem, parametrischem Konstruieren und der neuen Solid Edge Technologie zu zeigen", sagt PBU-CAD Geschäftsführer Bernd Krucker. ACAM-Geschäftsführer Ing. Johann Mathais ergänzt: "Dabei wurde nicht nur auf Praxisbeispiele und Bedienbarkeit besonderes Augenmerk gelegt, sondern auch in jeder Firma umsetzbares Optimierungspotential aufgezeigt."

Neben einem völlig überarbeiteten User-Interface und schnelleren Editierwerkzeugen sowie einer verbesserten Multi-CAD-Nutzung gehört die Einbindung von 2-D-/3-D-Workflows zu den wesentlichen Faktoren, die dazu führen, dass Solid Edge mit Synchronous Technology Ideen so schnell erfasst, wie sie Konstrukteuren in den Sinn kommen. Die Folge ist eine, laut Herstellerangaben, bis zu 100-fach schnellere Modellierung, wodurch Konstrukteure wieder mehr Zeit für Innovationen haben. Auch die meist aufwändige vorherige Planung entfällt beinahe vollständig. Mit "Grab and Go"-Werkzeugen können Produktentwickler ohne viele Befehle Modelle erstellen und verschiedene Szenarien schnell testen. Die automatische Erkennung grundsätzlicher geometrischer Eigenschaften durch "Live Rules" ermöglicht schnellere und flexiblere Konstruktionsänderungen. Ein Highlight ist die einfache Bearbeitung von Fremd-CAD-Daten, unabhängig vom Dateiformat, die oft sogar schneller umsetzbar sind als im Originalsystem.

Erste Erfahrungen bestätigen Erfolg

Dass es sich bei den Effizienzsteigerungen durch Solid Edge mit Synchronous Technology nicht um bloße Ankündigungen handelt, beweisen Berichte Anwender aus Ländern, in denen die Auslieferung bereits erfolgt ist: "Siemens PLM Software hat einen völlig neuen Ansatz für die einfachere 3-D-Modellierung gewählt. Die Anwender werden begeistert sein, wie einfach sie jetzt Modelle erstellen und ändern können, ohne vorher berücksichtigen zu müssen, wie das Modell in Zukunft genutzt werden soll", sagt etwa Ray Kurland, Präsident von Technicom. Auch die Teilnehmer der Expertentage warten schon gespannt auf die Auslieferung in Österreich. "Besonders erfreulich ist, dass diese revolutionären Funktionen ohne Aufpreis zum bisherigen Produkt verfügbar sind", sagte ein Teilnehmer in Salzburg.

www.siemens.com/plm
www.pbu-cad.at
www.acam.at

Über Siemens PLM Software
Siemens PLM Software, ein Geschäftsgebiet von Siemens Industry Automation, ist ein weltweit tätiger Anbieter von Product Lifecycle Management (PLM)-Software und zugehörigen Dienstleistungen mit 5,5 Millionen lizenzierten Anwendern und 51.000 Kunden in aller Welt. Siemens PLM Software mit Sitz in Plano, Texas, verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit von Unternehmen und ihrer Partner unter Verwendung der offenen Enterprise-Lösungen von Siemens PLM Software in weltweiten Innovationsnetzwerken zu ermöglichen und damit die Entwicklung und Lieferung erstklassiger Produkte zu fördern.

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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