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Sommersport

Unterwegs mit einer Vespa S 125

Die Marke Vespa des italienischen Herstellers Piaggio (Österreich-Importeur: J. Faber) begleitet uns nun schon seit vielen Jahrzehnten und sie erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Begeisterung. Gute Gründe also, um das Retro-Modell S 125 Probe zu fahren.

Wer als Zweiradfan nicht auf Komfort und Automatik verzichten und nicht über gut 90km/h fahren will, ist mit der 125er und ihren 7,6 kW (10,3 PS) bestens versorgt. Man steigt auf, startet und flitzt schon durch den Stadtverkehr oder über das freie Land. Die Anzeigen sind übersichtlich und bestens proportioniert, wie übrigens das ganze Fahrzeug. Heute betankt man aus Umweltgründen auch diese Mopeds mit Superbenzin, der Verbrauch ist erfreulich gering. Den klassischen Helm bringt man in den Fahrpausen gut unter dem Sitz unter, für Vollvisierhelme ist der Stauraum allerdings zu klein. Das S-Modell hat vorne beim Lenker allerdings nur offene Fächer, andere Modelle bieten auch dort geschlossenen Stauraum. 

Der verkürzte Lenker beherbergt einen neuen viereckigen Scheinwerfer. Diese Scheinwerferform ist jedoch keine Premiere, sondern stammt von der legendären 50 Special aus den 70ern. Die Frontverkleidung ist größer als damals und verfügt über einen neuen Lufteinlass, welcher der Vorderseite des Rollers einen dynamischen Touch verleiht. Der Kotflügel wurde verkleinert, um den Blick auf die Federung freizugeben, und besitzt außerdem eine neue Form mit eleganten Chromrändern. Was aber am meisten verändert wurde war das Windschild, das jetzt wieder eine zweidimensionale Konstruktion aufweist: kein Kunststoff, nur saubere Linien, was für die Vespa schon immer typisch war. Die bewusste Schlichtheit und die geringe Dicke des Windschilds machen es zu einem starken Gestaltungselement. Die Sitzbank besitzt eine neue Form und ist in zwei Versionen erhältlich: ein Sportsitz oder ein Doppelsitz für zusätzlichen Komfort und ausreichend Platz für den Beifahrer. Beide Versionen sind nahtlos überzogen und besitzen eine neue Polsterung. Das Heck des Zweirads hat einen völlig neuen Look, mit einer geglätteten, schlichten Form und einem neuen Rücklicht, das spezielle für dieses Modell entworfen wurde und seine Dynamik noch verstärkt.

Tragender Rahmen

Wie immer übernimmt die Stahlblechkarosserie die Aufgabe eines tragenden Rahmens, eine Konstruktionslösung, die in der Welt der Rollererzeugung einzigartig dasteht. Die Karosserie wird im Zuge eines hochmodernen industriellen Fertigungsprozesses geformt. Neben der überlegenen Festigkeit sorgt diese Lösung außerdem für eine bemerkenswerte Steifigkeit, die eine ausgezeichnete Straßenlage sowie eine exakte Kontrolle über das Fahrzeug ermöglicht.

Die Federung des Vorderrads mit ihrem doppelt wirkenden hydraulischen Stoßdämpfer sticht durch ihre aus dem Flugzeugbau stammende Einarmschwingenkonstruktion hervor. Die Verbindungswelle rotiert auf Kugellagern, um so auftretende Reibungskräfte so gering wie möglich zu halten. Hinten besitzt die Federung dieser neuen Vespa ebenfalls einen doppelt wirkenden hydraulischen Stoßdämpfer, dessen Vorspannung bei der 125er-Version sogar verstellbar ist und vier wählbare Stufen anbietet, um das Fahren für Lenker und Beifahrer unter allen Straßenbedingungen so bequem wie möglich zu gestalten.

www.piaggio.com
Vertrieb in Österreich: www.faber.at

Vespa-Reise Tipps
5tägige Vespa-Reisen durch Italien bietet etwa Olimar an www.olimar.com

Eine ebenfalls 5tägige Vespa-Reise durch das Piemont findet man bei www.bahnurlaub.de

 

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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