HA steht für "high availability", also hohe Verfügbarkeit, DR bedeutet "disaster recovery", die Wiederherstellung von Daten nach einem Vorfall. VCS One reicht weit über das herkömmliche Clustering hinaus. Diese Lösung soll die Implementierung von hoch verfügbaren Business-Anwendungen und die Integration von Kontrollmechanismen in heterogenen Serverlandschaften ermöglichen.
Die Architektur des VCS One ist Client-Server-basiert und hochskalierbar; sie unterstützt bis zu 256 Knoten pro Cluster. Sie befindet sich außerhalb des Betriebssystemkerns - und erleichtert so die Installation ebenso wie Upgrades. VCS One verfügt zusätzlich über ein einfacheres Netzwerkmodell und weist auf Konfigurationsänderungen hin, die die Verfügbarkeit beeinträchtigen könnten. Es arbeitet nach festgelegten Richtlinien (Policies).
Ein Prioritäts-, Planungs- und Zuordnungsmanagement automatisiert die einzelnen Aufgaben und sorgt für mehr Betriebseffizienz. Außerdem verfügt VCS One über eine Server-Virtualisierungs-Kontrolle in Bezug auf Hochverfügbarkeit. So kann eine zentralisierte und plattformunabhängige Hochverfügbarkeitslösung über die verschiedenen virtuellen Plattformen hinweg in einem Rechenzentrum geboten werden.
Active/Active Hochverfügbarkeit – Die meisten HA-Anwendungen benutzen ungenutzte, wertvolle Rechenleistung am Produktionsstandort. VCS One kombiniert seine Virtualisierungskontrolle mit Richtlinien zu Anwendungsprioritäten indem das gesamte verfügbare Equipment der HA-Infrastruktur vollständig genutzt wird. So soll sichergestellt werden, dass alle Applikationsabhängigkeiten unabhängig vom jeweiligen Ausfallszenario stets verfügbar sind.
Mehrschichtige Hochverfügbarkeit – Die meisten Ausfallszenarien von Businessapplikationen beanspruchen Mitarbeiter und Prozesse zur Koordination von Ende-zu-Ende-Neustarts - selbst seitdem Back-End-Datenbanken mit traditionellen Clustering-Lösungen verfügbar sind. Die Richtlinien von VCS One für Anwendungsabhängigkeiten minimieren das gesamte Ausfallrisiko, indem sie den Neustart von Verbindungen zwischen dezentralisierten Anwendungskomponenten auf verschiedenen Betriebssystemen und über physische und virtuelle Plattformen hinweg koordinieren.
Scale-Out Control – Durchschnittliche Rechenzentren enthalten Hunderte, oft Tausende von Anwendungen, die sich auf Produktion, Testcenter und Entwicklung verteilen. Alle diese Anwendungen benötigen routinemäßig Prozesse für den Start, den Stopp und den Neustart. VCS One automatisiert diese Aufgaben im Fehlerfall - ohne die Inanspruchnahme von Back-Line-Prozessen oder der Systemadministration. VCS One nutzt Live Migration in virtualisierten Umgebungen in vollem Umfang, um Ausfallzeiten weitestmöglich zu verhindern.


1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 