Vertrauliche Daten, die per E-Mail oder über das Internet verschickt werden, stehen bereits bei vielen Unternehmen unter besonderem Schutz. Security-Lösungen prüfen die Inhalte und lassen nur Nachrichten mit unbedenklichen Inhalten passieren. Problematisch wird es jedoch, wenn interne Informationen kopiert und in einem neuen Format abgespeichert werden.
Herkömmliche Systeme können die zu schützenden Inhalte nicht mehr nachverfolgen. Daher stellt Clearswift, Anbieter von richtlinienbasierten Content Filtering- und Security-Lösungen, auf der Systems in Halle B3, Stand 310, mit Clearswift CONTENTsafe ein neues Add-on vor, das diese Sicherheitslücke schließen soll.
Im täglichen Datenverkehr werden Teile von Dokumenten kopiert und häufig in neuen Formaten wie Word, Excel, Outlook, Powerpoint oder als PDF-Dateien abgespeichert, um z. B. später per E-Mail verschickt zu werden. Clearswift CONTENTsafe nimmt eine Art Fingerabdruck von schützenswerten Inhalten, um sie auch außerhalb des ursprünglichen Dokuments wiederzuerkennen.
Die Anwendung speichert nicht die kompletten Dokumente, die geschickt werden, sondern nur die Information, anhand der die relevanten Inhalte identifiziert werden können. Welche Dokumente oder Textfragmente tatsächlich inhaltlich geschützt werden sollen, entscheiden die Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen selbst. Über ein leicht zu bedienendes User-Portal, das für verschiedene Sprachen ausgelegt ist, können befugte Nutzer die vertraulichen Daten der jeweiligen Abteilungen bei der Anwendung registrieren.



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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 