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Strategien

StreamServe: Korrespondenz-Management-Lösung Composition Cente

Bessere Dokumente

Fachabteilungen erhalten mit der neuen Korrespondenz-Management-Lösung Composition Center mehr Einfluss auf die Gestaltung von Dokumenten. Im MONITOR-Gespräch erläuterte Christian Brüseke, General Manager Central Europe von StreamServe, die neuen Möglichkeiten.

Christian Brüseke, General Manager Central Europe von StreamServe: „Mit unserem Composition Center bringen wir nun etwas ganz Neues auf den Markt!“

"Unsere Lösung kann überall dort eingesetzt werden, wo es gilt, in kurzer Zeit viele Dokumente zu produzieren", umreißt Brüseke das Einsatzgebiet des Composition Center. Weltweit kann das Unternehmen auf über 5.000 Kunden in 130 Ländern verweisen, Branchen-Schwerpunkte sind dabei Energieversorger, Banken/Versicherungen und Logistiker. Das Unternehmen ist Anbieter von Lösungen zur Erstellung, dem Management und dem Versand flexibler Dokumente.

In Österreich zählt man knapp 50 Kunden und arbeitet mit Partnern wie brainworks oder Terna. Mit der neuen Lösung können Endnutzer in den Fachabteilungen nun über eine webbasierte Oberfläche selbstständig und ohne Eingreifen der IT-Abteilung personalisierte Geschäftsdokumente erstellen - sei es ad-hoc, interaktiv oder in der Batch-Verarbeitung. "Ab einem Druck von ca. 300.000 Dokumenten im Jahr können Anwender mit einer Amortisierung der Lösung innerhalb von längstens zwei Jahren rechnen" weiß der General Manager.

50% SAP-Kunden

Das System lasse sich in etwa 20-30 Projekttagen installieren, Standard-Zertifizierungen großer ERP/CRM-Anbieter liegen vor. "Wir sind etwa seit 2007 strategischer Partner von SAP, und haben zu etwa 50% SAP-Kunden", analysiert Brüseke. In Österreich suche man noch nach einem geeigneten SAP-Reseller, um auch hierzulande dieses Segment gezielter betreuen zu können. Weitere strategische Partner sind Lawson, Infor, Adobe oder IBM.

Zentrales Element der Lösung ist ein Editor. Mit dessen Hilfe können Anwender in ihrem Arbeitsablauf Dokumente wie Rechnungen oder Briefe verfassen. Ohne starre Makrobausteine wie in herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen lassen sich alle Dokumente mit bestehenden Layout-Vorlagen, Text- und Grafikelementen wie Charts, Fotos oder Logos kombinieren. "In vielen Unternehmen werden Briefe bisher aus vielen Word-Dateien zusammengebaut. Dann bleiben zum Schluss aber immer noch viele Fragen offen: Ist das Dokument fehlerfrei, ist es rechtlich o.k.? etc.", weiß Brüseke.

Marketingunterstützung

Marketingverantwortlichen ermöglicht die neue Lösung, Kampagnen mittels "Transpromo" zu stützen. Bei "Transpromo" werden Transaktionsdokumente wie Rechnungen oder Kontoauszüge individuell und automatisiert mit relevanten Marketinginformationen auf den Kunden zugeschnitten. Im System sind zudem Logiken hinterlegt, die es den Mitarbeitern erlauben, Textbausteine automatisch miteinander zu kombinieren und Empfänger nach bestimmten Kriterien auszuwählen. "Größere Unternehmen drucken über eine Milliarde Seiten pro Jahr etwa in Form von Rechnungen. Das sind riesige Marktchancen, um Kunden individuell anzusprechen", so Brüseke. "Da solche Transaktionsdokumente fast immer gelesen werden, haben die enthaltenen Marketingbotschaften eine wesentlich höhere Chance, wahrgenommen zu werden."

Die Lösung ist rollenbasiert - zu den Rollen gehören Entwickler, Designer und Endanwender - und sie gewährleistet über einen Freigabe-Prozess im Arbeitsprozess, dass nur freigegebene Dokumente das Unternehmen verlassen. Überdies erstellt das System automatisch eine Historie aller Dokumente und archiviert eine Kopie. Die Management-Lösung ist javabasiert, läuft ohne Client-Software und Unternehmen brauchen keine Software von Drittanbietern, um hochvolumige und ad-hoc Dokumentenverarbeitungen zu bewerkstelligen.

www.streamserve.com/de

RFID-Lösung

Mit dem RFID-Modul von StreamServe können Unternehmen RFID-Tags codieren und über entsprechende Printer ausdrucken. Im Gegensatz zu Anbietern von stand-alone RFID-Produkten und -Druckern ist das Modul eine integrierte Lösung: Die Daten für die RFID-Tags stammen direkt aus dem ERP- und anderen Backend-Systemen des Unternehmens.

Durch die unmittelbare Anbindung entsteht ein durchgängiger Datenstrom, der es Händlern, Herstellern, Zulieferern und Logistikunternehmen ermöglicht, die Kosten für den Betrieb der RFID Produktion zu senken sowie die Fehlerquote in der Lieferkette zu reduzieren. Das RFID-Modul wird auch für die Logistik-Anwendung des Herstellers angeboten, die bereits Bar-Codes, High Volume-Drucker und E-mail in den Prozess der Dokumenten-Erstellung einbezieht.

 

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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