Durch Virtualisierung können Hardwarekomponenten wie Prozessoren, Arbeitsspeicher und Festplatten von mehreren Servern gleichzeitig genutzt werden. Das ermöglicht Unternehmen eine bessere Nutzung der Infrastruktur, trägt zur Senkung der Hardwarekosten bei, steigert die betriebliche Effizienz und vereinfacht Implementierungsprozesse. Das neue Anwendungspaket von McAfee soll dafür sorgen, dass sowohl sich im Einsatz befindliche virtuelle Maschinen als auch vorrätig gehaltene Images sicher sind.
"Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird über die Hälfte der Serverlast von virtuellen Systemen übernommen werden", sagt Neil MacDonald, Fellow und Vice President beim Marktforschungsunternehmen Gartner. "Doch das Bewusstsein der damit verbundenen Risiken ist gering. Geeignete Schutzmechanismen müssen aber von Beginn an fester Bestandteil eines virtuellen Systems sein und dürfen nicht erst im Nachhinein implementiert werden."
McAfee verspricht mit seiner Lösung Sicherheit durch den mehrstufigen Schutz virtueller Maschinen gegen Malware, Rootkits, Bots, Spam, die Ausnutzung von Systemschwächen, Datenverlust, Spionage und mehr.
McAfee Total Protection for Virtualization beinhaltet folgende Komponenten:
- McAfee VirusScan Enterprise und McAfee VirusScan Enterprise für Linux: Schutz vor Viren, Würmern und sonstiger bösartiger Software in Echtzeit.
- McAfee VirusScan Enterprise for Offline Virtual Images: eine Lösung, die virtuelle Maschinen überprüft, repariert und aktualisiert, bevor die Images ins System eingespielt werden.
- McAfee AntiSpyware Enterprise: Erkennung, präventive Sperrung und Entfernen von Spyware und anderen unerwünschten Programmen.
- McAfee Host Intrusion Prevention für Server: Verhinderung bekannter und neuartiger ("zero day") Einbruchsversuche durch Kombination von Signatur- und Anomalieerkennung, Firewall und Anwendungsüberwachung.
- McAfee ePolicy Orchestrator: einzige Plattform, auf der sich die Sicherheitseinstellungen sowohl für physische als auch virtuelle Systeme über eine zentrale Konsole vornehmen lassen
Abrechungsmodus und Verfügbarkeit
Total Protection for Virtualization ist ab dem vierten Quartal 2008 verfügbar. Der Preis richtet sich nach der Zahl der physischen Server-Hosts und beinhaltet sämtliche darauf betriebenen virtuellen Maschinen.


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8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 