12-9-2008 Gedruckt am 25-07-2014 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/10560

Enterprise Content Management

Gemeinsame Schnittstellenspezifikation von EMC, IBM, Microsoft

EMC hat in Kooperation mit IBM und Microsoft eine Schnittstellenspezifikation entwickelt, die mittels Web Services und Web 2.0-Schnittstellen ermöglicht, dass Anwendungen auf Enterprise-Content-Management-Systeme von verschiedenen Anbietern zugreifen können.

CMIS-Diagramm (Bild: EMC)

Die drei Unternehmen werden diese Content Management Interoperability Services (CMIS)-Spezifikation bei der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) zur Weiterentwicklung zum offenen Standard einreichen. Ebenfalls an der Entwicklung beteiligt waren die Unternehmen Alfresco, OpenText, Oracle und SAP.

Sowohl Anwender als auch unabhängige Software-Entwickler (ISV) sollen von der neuen Schnittstelle profitieren. Content-Management gehört in den Unternehmen heute zu den Schlüsselfaktoren für effiziente Geschäftsprozesse. Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit unterschiedlicher Systeme und Technologien wird daher immer unverzichtbarer.

Die neue Schnittstelle soll den effizienten Einsatz von Applikationen über verschiedene Content Repositorys hinweg ermöglichen, um Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und zu nutzen. Web-Services und Inhalte werden vom Repositories abgekoppelt, wodurch Anwender ihre Inhalte unabhängig verwalten können. Zur Vereinfachung der Applikationsverwaltung werden dabei Web Services und Web 2.0 Schnittstellen eingesetzt.

Weitere Informationen sowie eine Vorab-Version der CMIS Spezifikation sind unter www.emc.com abrufbar.

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