Heuer gibt es für findige Teilnehmer einen besonderen Anreiz. Die Teams mit den besten Konzepten können 1.500 Euro für die Umsetzung ihrer Ideen gewinnen.
Austrobot ist ein Wettbewerb für autonome und mobile Roboter, das sind solche, die sich im Raum bewegen können, und selbstständig „denken“ und agieren, also nicht ferngesteuert sind. Auf einer Spielarena etwa so groß wie ein Tischtennistisch kämpfen zwei Mannschaften 90 Sekunden pro Match. In einem Ausscheidungsverfahren treffen jeweils die Sieger aufeinander bis in einem großen und kleinen Finale die ersten drei Gewinner ermittelt werden.
Die Spielregeln werden jedes Jahr neu definiert, damit Neueinsteiger und „erfahrene“ Teilnehmer die gleichen Chancen haben. War das Thema bei der Eurobot 2008 das Finden von Wasser-, Fels- und Sauerstoffproben auf dem Mars, so geht es heuer um „Atlantis“ und das Bauen von Tempeln. Die Roboter müssen mit genormten Bausteinen möglichst hohe Türme stapeln. Steine, die dabei weiter oben liegen, bekommen auch mehr Punkte. Zum krönenden Abschluss können dann zwei Türme noch durch einen Bogen verbunden werden. Dabei kämpfen zwar auch jeweils zwei Mannschaften gegeneinander, das beste Ergebnis erzielen beide aber, wenn sie auch hin und wieder zusammenarbeiten.
„Austrobot bietet jungen Menschen die Chance sich mit Technik zu beschäftigen, zu reisen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Der Wettbewerb ist nicht nur ein Pluspunkt für ihren Lebenslauf sondern bereitet neben dem Lernerfolg auch jede Menge Spaß!“, so Richard Unger, Obmann des Vereins Austrobot und Roboterexperte.
Heuer gibt es auch erstmalig vor dem Wettbewerb eine Prämierung der Konzepte. Die drei besten erhalten jeweils einen „Baukostenzuschuss“ von je 1.500 Euro Einsendeschluss ist der 30. November 2008.
Alle Informationen, Teilnahmebedingungen, Anmeldeformular und Richtlinien für die Konzepte stehen online auf der Homepage von Austrobot.



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8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 