"Durch den Umstieg auf den SQL Server 2008 eröffnen sich für unsere CRM- und BI-Lösungen ganz neue Möglichkeiten", sind sich Elisabeth Unger-Krenthaller, Dynamics CRM Produktmanagerin und Martin Zimmermann, Product Manager Application Platform und BI-Spezialist, im MONITOR-Interview einig. Der CRM-Markt wachse weiter stark, es herrsche derzeit allerdings durch viele Übernahmen eine große Dynamik.
"Da wir schon vor einigen Jahren in das BI/CRM-Geschäft eingestiegen sind, haben wir nun bereits einen Erfahrungsvorsprung, den wir an unsere Kunden weitergeben", so Unger-Krenthaller. Interessant sei auch, dass gehostete Lösungen (Software as a Service, SaaS) noch schneller wachsen und bereits 14% ausmachen. "Dieses Angebot machen wir nur über Partner, etwa die Telekom Austria." Daneben sei auch der mobile Zugang zu CRM-Daten ein großer Wunsch der Kunden: "Wir haben derzeit ca. 25 Partner im CRM-Bereich, suchen aber nach weiteren", so die CRM-Expertin.
Auch Großkunden adressiert

„Durch den Umstieg auf den SQL Server 2008 eröffnen sich für unsere CRM- und BI-Lösungen ganz neue Möglichkeiten“, sind sich Elisabeth Unger-Krenthaller, Microsoft Dynamics CRM-Produktmanagerin, und Martin Zimmermann, Product Manager Application Platform und BI-Spezialist, einig.
"Da wir mit einer BI/CRM-Plattform auftreten können, ist es für Partner und Kunden besonders interessant, sich durch Ausbildungsprogramme und Schulungen auf unser Angebot zu spezialisieren", unterstreicht Zimmermann den Vorteil der umfassenden Plattform (siehe Diagramm). Oft würden Projekte mit dem Wunsch starten, Daten zu bereinigen und verschiedenen Datenbanken durch eine Lösung zu ersetzen.
"In unserem SQL Server werden durch die so genannten Integration Services Daten bereinigt und die Daten in einer Basis gesammelt. Mit diesen Überlegungen fällt meist auch die Entscheidung für eine Plattform, die eine sicher Basis für die Zukunft darstellt", so Zimmermann. Durch die umfangreichen Analysen im Vorfeld und die Wünsche nach immer komplexeren Abfragen sei die Consulting-Komponente bei den Partnern stark ausgeprägt: "Auf Lizenzen entfallen nur 15-20%, den großen Rest machen Beratungsleistungen aus, die unsere Partner beim Kunden erbringen!"




7/2011
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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 