Seit einigen Wochen ist Apple's iPhone Firmware Version 2.0 auf dem Markt. Ausgestattet mit neuen Businessfunktionen, zielt Apple jetzt verstärkt auf Geschäftskunden ab - und der Verkauf läuft gut an.
Der Umsatz könnte jedoch noch deutlich gesteigert werden, würde Apple stärker den Geschäftskundenmarkt adressieren und auf spezifische Anforderungen von Unternehmen eingehen. In der aktuellen Studie "Das iPhone im Unternehmenseinsatz" nennen Berlecon Research und Fraunhofer ESK fünf zentrale Hürden, die dem Einsatz in großen Unternehmen im Weg stehen:
- Da wäre zuerst einmal die Provider-Bindung.
- Die eingesetzte Groupware muss ActiveSync unterstützen, wer auf zum Beispiel auf Novell Groupwise oder LotusDomino von IBM setzt, muss für die Synchronisation von E-Mails auf Middleware von Drittanbietern oder den Browser-basierten Zugang zurückgreifen.
- Effizientes Device Management ist nur bei einer kleinen Anzahl von iPhones gewährleistet: Die vorhandenen Funktionen und Dienste für eine zentrale, unternehmensweite Administration sind für Firmen, die iPhones im großen Stil einsetzen wollen, nicht ausreichend.
- Sicherheitspolicies können nur eingeschränkt umgesetzt werden. Zudem kann das iPhone keine verschlüsselten E-Mails empfangen oder versenden. Für einen umfassend sicheren Datenaustausch mit dem iPhone sind Unternehmen auf Zusatzlösungen von Drittherstellern oder Nachbesserungen durch Apple angewiesen.
- Softwarekauf und -verteilung ist nur über Apple-Kanäle möglich: Neue Software kann ausschließlich über den App Store bzw. über iTunes bezogen werden. Dafür muss die gewünschte Applikation auf jedem Gerät einzeln installiert werden.
Kleineren Unternehmen mit nur wenigen iPhone-Nutzern und geringeren Anforderungen an Administrierbarkeit und Sicherheit biete das iPhone 2.0 aber mehr als ausreichende Funktionen und einen intuitiven Zugang zu mobilen E-Mails und PIM-Daten.
Der aktuelle Report "Das iPhone im Unternehmenseinsatz Sicherheit, Administrierbarkeit, Integration" beurteilt die Eignung des iPhone 2.0 für den Unternehmenseinsatz und zeigt, worauf Unternehmen bei der Integration in bestehende Kommunikationsinfrastrukturen achten müssen.
Weitere Informationen zur Studie stehen unter www.berlecon.de/iphone zur Verfügung.



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8/2011
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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 