Im Grunde handelt es sich, so Google, bei Chrome um eine Multi-Prozess-Plattform, die für mehr Stabilität und Sicherheit sorgt. Öffnen Nutzer in Google Chrome eine neue Registerkarte, erscheint eine Seite mit Snapshots der am häufigsten besuchten Webseiten, kürzlich durchgeführter Suchanfragen und Bookmarks, was die Navigation im Web einfacher macht.
Jede Registerkarte funktioniert als eigener Prozess. Durch deren Trennung voneinander bleiben die anderen Registerkarten bei Absturz oder Funktionsstörung einer Registerkarte unbeeinträchtigt, und die Nutzer können weiterarbeiten, ohne Google Chrome neu starten zu müssen.
Google hat außerdem die neue JavaScript Engine V8 integriert, welche aktuelle Webanwendungen nicht nur schneller machen soll, sondern neue Webanwendungen ermöglicht, die mit heutigen Browsern nicht funktionieren würden.
"Wir betrachten den Browser als Fenster zum Web - als ein Werkzeug, mit denen die Menschen die für sie wichtigen Webseiten und Anwendungen nutzen können. Es ist wichtig, dass wir hier nicht im Weg stehen", so Sundar Pichai, Vice President of Product Management, Google Inc. "Genau wie die klassische Google-Homepage bietet Google Chrome eine Mischung aus unkomplizierter Nutzeroberfläche und fortschrittlicher Technologie, um die Tür zum modernen Web zu öffnen."
Google Chrome steht als Beta-Version für Windows als Download unter www.google.com/chrome Die Version für Mac- und Linux-Nutzer wird in den nächsten Monaten veröffentlicht. Weitere Informationen zum Open-Source-Projekt Chromium gibt es unter www.chromium.org


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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 