ReplicaUSB lässt sich an jeden Windows-Computer anstecken, so dass mobile Benutzer auch ohne eigenen Laptop ihre Arbeitsumgebung immer dabei haben können. Eine dreifache Benutzerauthentifizierung einschließlich Fingerabdruckleser sowie verschlüsselte USB-Speicherung, Replikation und Remote-Backup sorgen für Sicherheit und sollen einem Datenverlust vorbeugen.
Durch Virtualisierung des Windows-Dateisystems ermöglicht ReplicaUSB paralleles Sichern von Daten auf den USB-Stick und zu einem Remote-Server, das Mitnehmen sensibler Daten oder Anwendungen wie Microsoft Office auf einen anderen Computer sowie sichere Collaboration.
ReplicaUSB ist die erste Anwendung, die Caché von einem USB-Laufwerk ausführt, ohne dass Software installiert werden oder auf Registry und Festplatte des Gastcomputers zugegriffen werden muss. Alle von ReplicaUSB verwalteten Daten werden mit dem 256-bit Rijndael Advanced Encryption Standard (AES) verschlüsselt und in der nach Common Criteria Level 3 zertifizierten Datenbank Caché gespeichert.
Im 'Backup to database'-Konzept werden verschiedene Versionen von Dateien als Deltas gespeichert, also als Liste der Unterschiede zwischen neuer und alter Datei, und so der belegte Speicherplatz auf dem USB-Stick sowie die benötigte Bandbreite für Replikation und automatisches Backup reduziert.
Die Objektdatenbank Caché ermöglicht es, die dabei generierte große Menge an Objekten zu speichern und zu verwalten, und sorgt für eine im Vergleich zum traditionellen Dateisystem höhere Performance.



7/2011
6/2011
5/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 