Seit der Ankündigung des 0-Watt-Monitorkonzepts durch Fujitsu Siemens Computers gibt es bereit eine große Zahl an Vorbestellungen aus dem gesamten EMEA-Raum. Jetzt kommt der erste Null-Watt-Monitor in den Handel. In Österreich wird der Monitor ab September ausgeliefert. "Das öffentliche Interesse an dieser neuen Monitor-Reihe - und die große Zahl der Vorbestellungen - belegt: Es gibt einen Bedarf an wirklich umweltfreundlichen IT-Produkten", so Wolfgang Horak, Managing Director von Fujitsu Siemens Computers Österreich.
Patentierte Stromspartechnologie
Die zum Patent angemeldete Stromspartechnologie mit 0-Watt-Verbrauch bewirkt, dass die neuen Bildschirme überhaupt keinen Strom mehr verbrauchen, wenn sie nicht genutzt werden - das Netzteil schaltet sich dann komplett ab. Herkömmliche Monitore verbrauchen auch im Stand-by noch zwischen einem und sechs Watt Strom.
Der Eco-Modus ist bei den neuen Modellen standardmäßig aktiviert. Das Display verfügt im Netzteil über ein Schaltelement, das vom PC gesteuert wird. Wenn der Monitor herunterfährt, wird durch diese Schaltung das Netzteil vollständig vom Stromkreislauf getrennt. Sendet der PC dann wieder ein Signal an den Monitor, so wird durch einen kleinen elektrischen Impuls die Stromversorgung des Displays wieder hergestellt. Dies funktioniert sowohl bei analogen als auch bei digitalen Monitorausgängen.
Erste Modelle mit 20 und 22 Zoll
Die beiden neuen SCENICVIEW ECO-Monitore gibt es in den Formaten 20 Zoll und 22 Zoll. Sie besitzen eine Grafikauflösung von bis zu 1680 x 1050 Pixel und eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden. Im September wird die Reihe der Null-Watt-Monitore noch durch ein 24-Zoll- und ein 26-Zoll-Modell ergänzt.
Die Preise beginnen bei 399 Euro für das 20-Zoll-Modell.




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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 