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LINBIT-Team gründet neue Firma

Wachstumsmarkt Hochverfügbarkeit

Als Anbieter von Open Source Lösungen ist die Wiener LINBIT Information Technologies GmbH seit ihrer Gründung jährlich zweistellig gewachsen. Nun hat sich das Gründer-Team entschlossen, alle Dienstleistungen rund um die Hochverfügbarkeitslösung DRBD in eine eigene Gesellschaft auszulagern. Die LINBIT HA-Solutions GmbH wurde mit Juli ins Firmenbuch eingetragen und bietet ab sofort Supportverträge, Schulungen und Komplettlösungen für hochverfügbare Enterprise-Cluster an.

LINBIT Team (v.l.): Philipp Richter, Stefan Schleifer, Gerhard Sternath, Philipp Reisner, Clemens Niederreiter. Copyright: LINBIT Information Technologies GmbH

Gleichzeitig hat die LINBIT Inc. mit Sitz in Wilmington, Delaware, USA, ihre Arbeit aufgenommen. Die seit 2001 aktive LINBIT IT GmbH wird weiterhin als Projekt-Unternehmen maßgeschneiderte Open Source Lösungen für ihre Kunden entwickeln. LINBIT HA Solutions besitzt die unbeschränkten Verwertungsrechte an dem Kernelmodul DRBD (Distributed Replicated Block Device). Die unter General Public License (GPL) stehende OS Software hat in den vergangenen zwei Jahren sprunghaft an Bedeutung gewonnen. „Wir liegen mittlerweile weltweit bei rund 1.000 Installationen täglich. Das beweist, dass Unternehmen aller Größen und aller Branchen nach Alternativen zu SAN-Lösungen suchen – und dabei immer öfter DRBD finden. Tatsächlich ist DRBD für alle Linux-Server die einzige Software-basierte High Availability Alternative zu den etablierten Hardware-Lösungen“, erklärt LINBIT-Geschäftsführer Gerhard Sternath.

Großes Potenzial

Auch wenn international gut 100.000 Open Source Projekte betrieben werden, so ist DRBD doch einmalig. „Wir kennen weltweit rund 20 hochqualifizierte Techniker, die eigene Lösungen im Bereich der Datenreplikation herstellen könnten. Die meisten von ihnen arbeiten aber lieber direkt oder indirekt mit uns zusammen“, sagt Philipp Reisner, Autor von DRBD und CTO von LINBIT HA-Solutions. Deshalb sieht Reisner derzeit auch keine direkten Konkurrenten am Markt, sondern vielmehr ein großes Potenzial an internationalen Partnerschaften. „Infolge der großen Marktnachfrage ist eine explosionsartige Entwicklung der Branche zu erwarten. Das Thema Hochverfügbarkeit ist heute selbst für KMUs und Freiberufler wie Architekten und Anwälte von Bedeutung, denn Datenverlust kommt jedem Unternehmen teuer zu stehen. Außerdem verlangt die Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen – Stichwort Basel II - nach Hochverfügbarkeitslösungen“, so Sternath, der mit dem neuen Unternehmen ein dreistelliges jährliches Wachstum anpeilt. Dieses Wachstum soll von einem eng geflochtenen, internationalen Partnernetzwerk getragen sein.

http://www.linbit.com/de/


 

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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. ..mehr..

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