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Studie

Fluggast-Tracking per Handy

Airlines könnten durch den Einsatz von Mobiltelefonen für das Fluggast-Tracking bis zu 600 Mio. US-Dollar (382 Mio. Euro) sparen. Zu diesem Ergebnis kommt der Luftfahrt-IT-Anbieter SITA.

SITA hat ermittelt, dass die derzeit 3,2 Mrd. Mobiltelefone weltweit innerhalb der nächsten fünf Jahre mit zukunftsweisender Technologie für die Passagierluftfahrt ausgestattet werden könnten. Im Bereich des Fluggast-Trackings ließen sich so für die Fluggesellschaften kostspielige Abflugverzögerungen vermeiden.

Handys dienen künftig dann nicht nur als Boarding-Pässe, sondern speichern auch Informationen zu Gepäckverfolgung und Zahlungsdaten. So wird das papierlose, von ortsgebundenen Diensten unabhängige Reisen Wirklichkeit. Auch Visa und biometrische Informationen könnten zukünftig auf Mobiltelefonen hinterlegt werden.

Mit Hilfe dieser Technologie ließen sich Passagiere per SMS auch schnell und effizient an ihre Abflug-Gates navigieren. Dies würde helfen, Abfertigungszeiten zu verkürzen und Verspätungen zu vermeiden. Der Report, den SITA am 19. Juni auf dem Air Transport Summit in Brüssel vorgestellt hat, basiert unter anderem auf einer Untersuchung der britischen Elite-Universität Cambridge.

Bis zum Jahr 2011 wird es voraussichtlich 5 Mrd.  Nutzer von mobilen Geräten geben. Die Technologie wird immer ausgereifter. Da bereits jetzt 90% aller Fluggäste ein Mobiltelefon besitzen, eröffnet dies ganz neue Möglichkeiten für die Luftfahrtindustrie.

Jim Peters, CTO von SITA, erklärt: „Künftig werden Flugzeugpassagiere zu digitalen Reisenden. Sie können dann je nach Bedarf eine ganze Reihe mobiler Services nutzen wie Flugbuchung, eigenständiger Check-In und selbständiges Boarden, Echtzeit-Flugdatenabfrage oder mobiles Bezahlen. In Norwegen, Japan und Deutschland können Passagiere auf einigen Routen schon heute papierlos reisen. Unsere Untersuchung zeigt: Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden diese mobilen Services allen Passagieren weltweit zur Verfügung stehen.“

www.sita.aero

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Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

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Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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