5-8-2008 Gedruckt am 2-08-2014 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/10338

Elektronischer Einkauf

"E-Einkauf" erfordert ganzheitlichen Planungsansatz

Spezialisten für E-Purchasing müssen hohe Kundenanforderungen erfüllen. Eine unverzichtbare Grundlage hierfür bilden webbasierte Tools und Templates, die das bis dato meist umständliche Prozedere auf eine einheitliche Basis stellen.

Lothar Lochmaier

„Es gilt das Wissen der Einkäufer zu kapitalisieren.“ – Rainer Machek, Sales Director bei SynerTrade (Bild: SynerTrade)

Wenn die Einkaufsorganisation auf einer standardisierten Grundlage statt auf Basis aufwändiger Excel-Listen effizienter ablaufe, argumentiert Sales Director Rainer Machek von SynerTrade, dann profitiere das Unternehmen in punkto Schnelligkeit und Kostenersparnis. „Es gilt das Wissen der Einkäufer zu kapitalisieren.“ 

Eine unverzichtbare Grundlage hierfür bilden webbasierte Tools und Templates, die das bis dato meist umständliche Prozedere auf eine einheitliche Basis stellen. Die Webstruktur erlaube keine Fehler wie bei Excel der Fall und schaffe durch Best Practices bei Ausschreibungen ein verbindliches Planungsinstrument, so Machek weiter. 

Rainer Machek plädiert für einen ganzheitlichen Planungsansatz, der je nach Herausforderung bis hin zum nach gelagerten Coaching am Arbeitsplatz reichen kann, damit die Lösung ihr volles Potential entfaltet. „Von zentraler Bedeutung im Unternehmen ist dabei ein Schlüsselanwender, der sich intern um die Thematik kümmert und als abteilungsübergreifender Ansprechpartner fungiert“, so der Experte. Ebenso unverzichtbar sei die Unterstützung von Seiten des Managements. Das Budget-Thema spiele hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

Die Einführung einer E-Procurement Lösung sei eine nicht zu unterschätzende Veränderung in der Organisation und in den Prozessen. „Das Herrschaftswissen wird plötzlich transparent und für alle Beteiligten offensichtlich“, sagt Rainer Machek. Deshalb käme es auf die Sensibilisierung der Mitarbeiter an, damit diese die Veränderungen mit trugen. Dazu gelte es proaktiv auf die Abteilungen zuzugehen. Nur dann sei ein zentrales Management beim ePurchasing erfolg versprechend.

Als wichtig erachtet der Anbieter dass sich lokale Einkaufsprojekte auch in den jeweiligen lokalen Sprachen abbilden lassen, „um den vielleicht noch unerfahrenen Nutzer auch auf Seite der Lieferanten eine weitere Hemmschwelle zu nehmen“, betont Rainer Machek.

SynerTrade hat sich als spezialisierter Lösungsanbieter positioniert und bietet mit SynerTrade 6 eine vollintegrierte Lösung. In Österreich ist das Unternehmen mit namhaften Kunden wie Spar Austria, Miba, Palfinger und Hörbinger vertreten.

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