Idee:
In Österreich sowie in vielen westeuropäischen Ländern stehen Themen rund um Klimawandel, globale Erwärmung, nachhaltigen Ressourceneinsatz und Müllvermeidung zunehmend auf der Tagesordnung. Auch der IT-Sektor beginnt darauf zu reagieren und startet Initiativen zu Energieeffizienz, Recycling u.dgl. mehr.
Ergebnisse des aktuellen IDC Green IT Survey
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Mehr als 50% der Kunden achten bei der Wahl eines IT Anbieters darauf, wie "grün" dieser ist.
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Ein Drittel der Kunden finden es "wichtig" bis "sehr wichtig", dass IT Anbieter über grüne Angebote verfügen.
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Fast 80% der Executives sagen, dass Green IT für ihr Unternehmen immer wichtiger wird.
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Der Hauptgrund für die Nutzung von Green IT ist ökonomischer Natur - die Reduktion operativer Kosten.
IDC beobachtet, dass "Grüne IT" stärkeren Einzug in Unternehmensphilosophien hält, einerseits über das Thema Kosteneffizienz, andererseits über die Etablierung der IT als Teil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Viele Unternehmen und deren IT Abteilungen stehen vor der Herausforderung, "Green IT" mit anderen – scheinbar gegenläufigen – Anforderungen (Cost Cutting, kürzere Implentierungszeiten, veraltete Rechenzentren, etc..) abzustimmen.
Green IT wird zunehmend zu einem globalen Wirtschaftsthema und beeinflusst somit heute und auch in Zukunft IT Manager bei ihren Kaufentscheidungen neuer Technologieprodukte. Der Markt ist reif für grüne IT-Initiativen. Grüne IT Projekte, wie umweltfreundliches Design, Produktion, Entwicklung und Recycling von IT-Produkten und dazugehörigem Material sowie die effiziente Nutzung von IT Infrastruktur sind das Statement der IT-Anbieter, sich für nachhaltigen Ressourceneinsatz stark zu machen.
Mit dem „Green IT-Award 2008“ zeichnen IDC und Monitor das bemerkenswerteste Grüne IT Projekt 2008 aus. Hierzu laden wir Betriebe ein, Projekte einzureichen, mit denen es gelungen ist, entweder im eigenen Unternehmen oder auf Kundenseite eine grüne IT Initiative erfolgreich zu realisieren. Bedingungen für eine Einreichung sind ein Projektstart im Kalenderjahr 2008 sowie ein innovativer und zukunftsweisender Ansatz, mit dem es gelingt einen positiven und messbaren Umwelteffekt zu erreichen (wie z.B. Verringerung des Schadstoffausstoßes, Energieeffizienz u.dgl.).
Gründe für Ihre Einreichung:
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Der Gewinner bekommt die Möglichkeit sein Projekt im Rahmen der Konferenz „IDC Green Day“ und auf der IDC Homepage zu präsentieren.
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Die Top-Einreicher bekommen eine Präsentationsmöglichkeit im MONITOR bzw. auf Monitor Online und erhalten im Rahmen der Green IT Konferenz Pressearbeit seitens der IDC und damit die Möglichkeit, ihre „grüne IT-Initiative“ und die dazugehörigen Bestrebungen bekannt zu machen.
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Positive Imageeffekte für Ihr Unternehmen nach außen – nachhaltige grüne IT-Initiativen versprechen Wettbewerbsvorteile am Markt.
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Erfolgsindikator für Ihr Projekt auch unternehmensintern – die Teilnahme Ihrer Abteilung/Ihres Betriebs ist ein überzeugendes Argument für Ihre Geschäftsführung
Bedingungen für eine Einreichung:
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Projektstart im Kalenderjahr 2008
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ein innovativer und zukunftsweisender Ansatz, mit dem es gelingt einen positiven und messbaren Umwelteffekt zu erreichen (wie zB Verringerung des Schadstoffausstoßes, Energieeffizienz u.dgl.)
Ende der Einreichfrist ist der 1. Oktober 2008!
Relevante Kriterien bei der Bewertung durch die Jury
Die nachfolgenden Kriterien dienen zur Bewertung der eingereichten Projekte durch die Jury:
1. Allgemein
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Ist eine Umweltpolitik formuliert?
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Gibt es eine durchgängige Umweltstrategie?
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Grünes Procurement (Umweltgütesiegel, Branchenstandards, gesetzliche Richtlinien)
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Bewusstseinsbildung im Unternehmen
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Verantwortungsvolle Nutzung der IT-Ressourcen (z.B. Geräte bei Dienstschluss abschalten. "Low hanging fruits“)
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Verwendung alternativer Energiequellen, CO²-neutral oder mit hohem Gesamtnutzungsgrad (Solar, Wind, Kraft-Wärme-Kopplung usw.). Blockkraftwerke, Brennstoffzellentechnologie, Biogas usw.
2. Energieeffizienz
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Infrastruktur
i. PCs, Server, Netzwerk, Storage (Speichermanagement, ILM: Storage und Netzwerk verantworten bis zu einem Drittel des Gesamtenergieverbrauchs im Rechenzentrum.)
ii. Wirkungsgrad der Geräte: Kommt die Energiemenge aus dem Netzteil auch wirklich in den Gerätekomponenten an. (Gütesiegel für Netzteile „80 Plus“)
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Drucken, Output-Management, Peripheriegeräte
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Verwendung von Multifunktionsgeräten (Energieeffizienz, Materialeffizienz)
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Softwaregesteuertes Energiemanagement (auf Energieeffizienz ausgelegtes Systemmanagement) im Rechenzentrum, bzw. bei Einzelsystemen)
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Energieeffizientes Kühlkonzept: z.B. Nutzung der Abwärme
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Nachhaltige Planung/Bauweise des Rechenzentrums (bedarfsgerecht, ausbaufähig, modular)
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Konsolidierung/Virtualisierung mit Fokus Energieeffizienz
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Flexible, bedarfsorientierte Nutzung der Ressourcen (z.B. Tag-Nacht)
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Server-Based-Computing
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Software
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Vermeidung überflüssiger Software-Prozesse bei Betriebssystemen und Anwendungen. Probleme: Überladene Betriebssysteme/Programme; schlechte Programmierung; überflüssiger Code, der Ressourcen bindet und Strom verbraucht.
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Energiemanagement
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Strategische Energieeinkauf sowie die kontinuierliche Optimierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten. Sind Geschäftspartner in das eigene Energiekonzept eingebunden?
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Energiebilanz
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Organisatorische Zusammenführung von IT-Management und Facility-Management. Einheitliche Planung der Wärme- oder Kühlkreisläufe.
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Energierevision
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Kontrolle von Erfolg und Nachhaltigkeit von Maßnahmen. Transparente wie systematische Leistungs- und Kostenbilanz des Strom- und Energieverbrauchs entlang der gesamten Wertschöpfungskette
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Effizienzmessung, zB Site Infrastructure Energy Efficiency Ratio
3. Ressourcen-/Materialeffizienz
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Verwendung möglichst umweltschonender Komponenten. Schadstoffgehalt bei Produkten als Einkaufskriterium.
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Effiziente Recyclingprozesse, Wiederverwertung, fachgerechte Entsorgung von umweltbelasteten Komponenten.
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Eco-Design: „Design-for-Environment“ unter Berücksichtigung des gesamten Produktlebenszyklus von der Rohstoffgewinnung bis zu Entsorgung/Recycling; funktionierendes Rücknahmesystem
Projekteinreichung
Nach strengen Definitionen erfüllt nur die effiziente Nutzung von IT Infrastruktur die Kriterien „grüner IT“, die umweltgerechte Entsorgung von Altgeräten wird in Europa überdies per Gesetz geregelt. Wir möchten im Rahmen dieser Award Verleihung bewusst das Thema erweitern. Wir freuen uns auch auf Einreichungen von Projekten, mit denen es Unternehmen dank IKT-getriebenen Entwicklungen z.B. gelungen ist, ihren Energieverbrauch zu senken, Schadstoffproduktion zu verringern, Müll zu vermeiden oder ganz allgemein: ökologischer zu arbeiten - ganz im Sinne der Umwelt.
Inhalte der Kurzpräsentation:
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Ausgangssituation
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Zielformulierung bei Projektausschreibung
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Beschreibung der technisch/organisatorischen Umsetzung
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erzielte Effekte (wenn möglich auch quantitative Umsetzung)
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ein bis zwei Unternehmensansprechpartner (für Rückfragen der Jury)
Die Einreichungen grüner IT Projekte des Kalenderjahres 2008 sind als Kurzdarstellung in Umfang von max. 6000 Zeichen an folgende Anschrift zu richten:
IDC Central Europe GmbH
zH Nicole Reiter
Liechtensteinstraße 12/6
1090 Wien
Tel: 0043-1-526 73 28
Email: nreiter@idc.com
Ende der Einreichfrist ist der 1. Oktober 2008!




1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 