Fast zwei Drittel der Mitarbeiter in österreichischen Unternehmen vertreten die Ansicht, in ihrem Unternehmen werde zu oft sinnlos gedruckt. 32% der Angestellten räumten sogar ein, häufig selbst Dokumente auszudrucken, die ungelesen in den Papierkorb wandern. Angesichts dieser Zahlen belegt Österreich im Negativ-Ranking der Papierverschwender den zweiten Platz – hinter „Europameister“ Polen.
„Nutzloses Drucken zieht immense Kosten für Patronen und Papier nach sich und belastet die Umwelt“, sagt Roman Tippner, Marketing Manager bei Lexmark. „Wir möchten Unternehmen zeigen, wie sie weniger und doch effizienter drucken können“ - eine erfolgreiche Taktik, wie die aktuellen Zahlen der Ipsos-Studie belegen: 90% der befragten Mitarbeiter sind sich über die negativen Auswirkungen für die Umwelt im Klaren, während 62% glauben, ihr persönliches Druckvolumen um 30% senken und dennoch weiter produktiv arbeiten zu können.
Fast die Hälfte (49 %) aller befragten Unternehmen in Europa hat ihre Druckrichtlinien im vergangenen Jahr reformiert. Darüber hinaus erklärten rund 42% der Firmen, künftig weniger drucken zu wollen. Trotz klarer Bekenntnisse zu umweltfreundlichen Prozessen hapert es allzu oft an deren effizienten Umsetzung, so ein Zwischenergebnis der Erhebung. Lediglich 12% der Umfrageteilnehmer haben bereits in eine PIN-basierte Drucklösung investiert, mit der die täglichen Druckvolumina und der Papierverbrauch transparent auf jede Abteilung beziehungsweise jeden einzelnen Mitarbeiter umgelegt werden könnten. „Hier kommt das Management ins Spiel. Es muss mit gutem Beispiel vorangehen und effizientes Druckverhalten vorleben“, sagt Roman Tippner.
Mit folgenden Empfehlungen lassen sich Mitarbeiter für mehr Verantwortung hinsichtlich der finanziellen und klimatischen Konsequenzen durch den hohen Papierverbrauch sensibilisieren:
- Umweltpolitik klar kommunizieren: Nur 47% der europäischen Unternehmen haben ihre Richtlinien veröffentlicht.
- Strategien und Konzepte entwickeln, die Mitarbeiter dabei unterstützen, weniger zu drucken.
- Bewusstsein schaffen: Ein Drittel (33%) der befragten Mitarbeiter in Unternehmen sehen keine Veranlassung, ihr Druckverhalten zu überdenken.
- Keine Scheu vor Veränderungen: In 49% der Unternehmen, die innerhalb der letzten beiden Jahre „geringe oder strukturelle Veränderungen in ihrer Druckumgebung“ vornahmen, arbeiten 62% der Mitarbeiter eigener Einschätzung zufolge effizienter.
- Jetzt handeln: Es muss ein Bewusstsein in der Belegschaft etabliert werden, trotz geringerem Druckaufkommen effizienter arbeiten zu können.




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