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T-Systems

Nachhaltigkeit wird bei T-Systems groß geschrieben

T-Systems in Österreich verpflichtet sich auf nationaler und internationaler Ebene dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung. Konsolidierung von Rechenzentren, Shared Environment und interne Programme zur Bewusstseinsbildung gehören dabei zu den zentralen Maßnahmen.

Großes Augenmerk legt T-Systems zudem auf das zentrale Thema Ressourcenschonung und Umweltschutz. "Als einer der führenden Outsourcing-Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik setzen wir uns sehr ernsthaft mit der Thematik auseinander", erklärt Georg Obermeier, Vorsitzender der Geschäftsführung bei T-Systems in Österreich.

Wirtschaftlichere und effektivere Rechenzentren

So reduziert T-Systems beispielsweise weltweit die Anzahl der Rechenzentren und nutzt diese wirtschaftlicher und effektiver. Es entstehen Synergieeffekte, indem mehrere Kunden eine gemeinsame zentrale Plattform nutzen. Das spezielle "Dynamic Services Outsourcing Modell" hilft, Rechenleistung und Speicherplatz besser zu nutzen und spart so 60 bis 80 Prozent der verbrauchten Leistung.

Kunden wie der südafrikanische Papierkonzern SAPPI und der heimische Ziegelproduzent Wienerberger beziehen Rechenleistung, Datenspeicher, Software und Bandbreite bedarfsgerecht und flexibel aus dem T-Center Rechenzentrum - quasi wie Strom aus der Steckdose. "Das dynamische Outsourcing Modell von T-Systems ist ein sinnvoller Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emmissionen. Es ersetzt die Hardware der Kunden, optimiert die Systemauslastung und die Services orientieren sich flexibel am Bedarf. Das Outsourcing-Portfolio stellt somit einen sinnvollen ökonomischen und ökologischen Beitrag zur Green IT dar", so Obermeier.

Europapier lagerte Beispielsweise die zentrale Serverfarm zu T-Systems aus und konnte so die lokalen Server um 22 Stück reduzieren. Die Vorteile von Europapier liegen dabei klar auf der Hand: Indem die Non-Core-Kompetenzen ausgelagert werden, entsteht ein zentrales IT-Management mit einheitlichen IT-Guidelines und es können freiwerdende IT-Personalressourcen als Business-Support genutzt werden. Der größte Vorteil dieser Maßnahme ist eine Senkung der Energiekosten von mindestens 15.000 Euro pro Jahr.

Energieeffizientes Rechenzentrum

Das T-Center Rechenzentrum im St. Marx hält den CO2-Ausstoß auch durch eine optimierte Energie- und Kälteversorgung, Virtualisierungstechniken und eine energieeffiziente Hardware auf einem niedrigen Niveau. Denn die Haustechnikanlagen im Bereich Energie- und Kälteversorgung sind hocheffizient ausgelegt. So arbeitet etwa die Klimatisierung mit einer Leistungszahl von mindestens sechs, das heißt mit einer Antriebsleistung von einem Kilowatt können sechs Kilowatt Kühlleistung bereitgestellt werden.

"Branchenübliche Anlagen erreichen durchschnittlich nur eine Leistungszahl von vier", weiß Obermeier. "In den Wintermonaten wird die Leistung der Anlage entsprechend reduziert und im so genannten ‚free cooling' Modus betrieben. Wir achten weiters darauf, dass in allen Bereichen, in denen es redundanz- und sicherheitstechnisch möglich ist, Energie gespart wird. Die Klimatisierung und Energieversorgung ist mit großen Anlagen auch wesentlich effizienter als viele kleine Aggregate in unterschiedlichen Kundenserverräumen. Bei der Beschaffung von neuer Hardware achtet T-Systems auf den Energieverbrauch im laufenden Betrieb."

Auf internationaler Ebene beschreitet T-Systems innovative Wege und testet als erstes Unternehmen weltweit den Dauerbetrieb einer biogasbetriebenen Brennstoffzelle für den Einsatz im Rechenzentrum. Mit dieser umweltfreundlichen Technologie wird Energie aus gereinigtem Biogas gewonnen und damit ein ausgeglichener CO2-Haushalt erreicht.

www.t-systems.at

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Green IT - IKT verursacht laut Gartner zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit als Treibhaus-Sünder auf einer Stufe mit dem Flugverkehr. Rechenzentren verbrauchen bis zu 100 Mal mehr Energie als normale Büroflächen. Technologischer Fortschritt und Raumnot bringen eine immer höhere Packungsdichte bei Prozessoren und Speichern. Im Schnitt werden bereits zwei Drittel des Energieverbrauchs allein von der (sehr oft inneffizienten) Kühltechnik gefressen.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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