Nicht nur Rechenzentrumsbetreiber kennen diese Herausforderung: den Fixkostenblock "Energie". Längst hat sich das Thema Energieeffizienz und der sparsame Umgang mit Ressourcen zu dem bedeutenden Thema des 21. Jahrhunderts entwickelt - sowohl in der Gesellschaft als auch auf den Agenden der IT-Abteilungen. Mit steigenden Preisen für Strom erhöhen sich die Kosten für den Betrieb des Rechenzentrums - und das zumeist signifikant. Das ungenutzte Potenzial dabei: Durch den Einsatz innovativer Technologien lassen sich die Energiekosten eines Rechenzentrums um bis zu 45% senken, so eine Studie von HP. Wenn man zudem bedenkt, dass ein typischer Server oft mit einer durchschnittlichen Auslastung von nur 10 bis maximal 30% betrieben wird, dabei gleichzeitig aber 60 bis 70% des Stromverbrauchs benötigt, den der Server bei Vollauslastung beanspruchen würde, gewinnt dieses Thema noch mehr an Bedeutung. Ein weiterer Faktor ist die Gefahr, die von einem fehlerhaften Kühlsystem ausgeht: Nach internen Analysen von HP sind 30% aller Server-Ausfälle auf Überhitzung zurückzuführen.
Trend 2008: Serveranzahl steigt rapide an
Viele Unternehmen sehen sich laut einem Worldwide Enterprise Server-Bericht neben steigenden Energiekosten zusätzlich mit einem der wichtigsten Trends für Rechenzentren im Jahr 2008 konfrontiert: Ihre Serveranzahl wächst kontinuierlich an. Die Folgen im Betriebsalltag sind bereits spürbar: der akute Platzmangel und die steigende Ausfallgefahr durch die Überlastung des Stromnetzes. Provisorische Lösungen stoßen allerdings schnell an räumliche und finanzielle Grenzen. Der Trend geht daher in Richtung mehr Rechenleistung auf weniger Raum - natürlich wieder unter Berücksichtigung des optimalen Kühlbedarfs.
Wie aber lassen sich all diese Herausforderungen bewältigen, ohne die meist knappen IT-Budgets weiter zu beanspruchen? Wie lässt sich die Effizienz der Kühlung bei den bestehenden, meist heterogen gewachsenen und individuell konzipierten Rechenzentren optimieren? Wie lassen sich mehr Server auf beschränktem Raum unterbringen?
Mit HP zum Rechenzentrum der Zukunft
HP unterstützt Unternehmen mit einem ganzheitlichen Ansatz auf dem Weg zum Rechenzentrum der Zukunft. Das umfassende Lösungsportfolio baut auf innovative Produkte und Services mit großer Wirkung: zum Beispiel die HP Thermal Logic-Technologie, die in den aktuellen BladeSystem-Servern zum Einsatz kommt. Sie passt Strombedarf und Kühlung so an, dass das Energiebudget eingehalten wird. Im Vergleich zu herkömmlichen IT-Lösungen werden dabei 40 % weniger Energie für Strom und Kühlung benötigt.
Außerdem lässt sich mit Blades das Platzproblem der steigenden Serveranzahl in Schach halten. Aber nicht nur Technologien tragen dazu bei, den Stromverbrauch zu senken - oft hilft es schon, die bestehende Infrastruktur einmal ganz genau nach "Stromfressern" zu untersuchen, zum Beispiel mit einem Thermal Assessment.
Thermal Assessment - kurze Analyse, langfristige Wirkung
Das Thermal Assessment von HP ist eine systematische und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Unternehmen individuell angepasste Analyse der Kühlung und der Luftströme im Rechenzentrum. Jeder Server, jedes Kabel, jede noch so kleine Ritze - alles, was einen Einfluss auf die Kühlungs- und Belüftungsströme im Rechenzentrum hat, wird aufgezeichnet und analysiert.
So lässt sich leicht und anschaulich überprüfen, welches Einsparpotenzial beispielsweise in justierten Belüftungsschlitzen oder abgedichteten Server-Rückblenden liegt. Ein Beispiel: Beim Mobilfunkanbieter Hutchison 3G (H3G) ergab die HP Analyse mögliche Einsparungen von bis zu acht Klimaanlagen im Rechenzentrum. Das entspricht rund einer Million Kilowattstunden oder 525 Tonnen CO2 im Jahr - soviel CO2, wie ein Nadelwald auf einer Fläche von rund 50 Fußballfeldern im Jahr verarbeitet.





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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 