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Green IT

Kommentar von Hedrik Müller, Gunterman & Drunck

Green IT - nie? Aber "greenere IT" schon immer!

IT braucht Energie. Heute mehr, als jemals zuvor - und die Prognosen zeigen deutlich, dass durch die verstärkte Nutzung der IT in allen Lebensbereichen, deren Energiehunger immer mehr ansteigen wird.

Hendrik Müller

„Unternehmen der KVM-Branche haben schon Green IT betrieben, noch bevor es einen Begriff dafür gab.“ - Hendrik Müller, Marketingleiter der Guntermann & Drunck GmbH

keiner kann oder will auf die Segnungen verzichten. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, den Energiehunger da sinnvoll einzudämmen, wo es möglich ist. Green-IT lediglich als Hype-Thema eines Marketing-Kreativen mit mittlerer Lebenszeit zu sehen, wäre der Problematik nicht angemessen.

Unternehmen der KVM-Branche haben schon Green IT betrieben, noch bevor es einen Begriff dafür gab. Grundgedanke des KVM war von je her das Einsparen primärer und sekundärer Energie durch Optimierung von IT-Einsatzszenarien.

Wie kann eine Optimierung aussehen? Mit KVM Extendern ermöglichen wir das Absetzen von Rechnern weg vom Arbeitsplatz, hinein in entsprechende Technikräume. Der Rechnerzugriff aus dem Büro oder der Leitstelle erfolgt 1:1 über die vorhandene CAT- oder LWL-Kabelinfrastruktur. In Büro oder Leitstelle kann somit auf eine energiehungrige Tisch- oder Raumklimatisierung verzichtetet werden; Mensch und Maschine fühlen sich wohler. Zusätzlich wird die Zugänglichkeit für einen Servicezugriff verbessert.

Durch den Einsatz von KVM Switches können mehrere Rechner über eine einzige Konsole - bestehend aus Keyboard, Video (= Bildschirm) und Mouse - bedient werden. Betrachtet man beispielsweise einen Achtfach-Switch für Rechner mit Dualhead-Grafikkarte, arbeitet man auf diesen acht Rechnern über zwei Monitore, eine Tastatur und eine Maus. Hardwareseitig bedeutet das die Einsparung von 14 Monitoren, 7 Tastaturen und 7 Mäusen. Dementsprechend errechnet sich das Einsparpotential hinsichtlich Stromverbrauch und abzuführender Abwärme.

Mit KVM Sharing-Produkten, quasi Reverse-Switches, kann ein Computer mehreren Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellt werden. Neben Hardwarekosten sinken parallel auch hier die Kosten für Elektrizität und Kühlung. Ideal für Rechner, die nicht ständig im Zugriff eines Arbeitsplatzes sind.

Selbst beim Reduzieren von Spritkosten helfen KVM-Produkte. Durch den Einsatz von KVM Remote Access- und Power Switching-Produkten muss ein Administrator im Servicefall nicht mehr zum Rechenzentrum anreisen. Das heißt, er greift von zu Hause aus über IP auf den betroffenen Rechner zu oder schaltet ihn notfalls spannungsfrei. Voller Zugriff, ohne vor Ort präsent sein zu müssen.

Durch eine Kombination der genannten Lösungen kann der Effekt einer Ressourcenschonung in Verbindung mit Effizienzsteigerung zusätzlich verstärkt werden. Man sieht, KVM'ler nehmen sich des Drucks nach reduzierten Energiekosten an - und das nicht erst seit Green IT. Eine Entschärfung unserer Energieproblematik ist nicht in Sicht. Die Unternehmens-IT muss zwangsläufig optimiert werden. Dafür muss das berühmte Rad nicht neu erfunden werden.

Kurzprofil Guntermann & Drunck GmbH
Die Guntermann & Drunck GmbH wurde im Jahre 1985 gegründet. Der deutsche Hersteller verfügt an seinem Stammsitz über eine eigene Entwicklung und Produktion sowie den eigenen Vertrieb und Service. In mehr als 20 Jahren hat er sich zu einem führenden Hersteller analoger und digitaler KVM Lösungen etabliert.

Die Komponenten aus dem Hause Guntermann & Drunck werden in allen Bereichen der EDV eingesetzt. Anwendungsgebiete ergeben sich zum Beispiel bei der Betreuung von Serverräumen, im Finanzsektor, im Bereich Digital Signage, in der Leitstands- oder Leitwartentechnik, der industriellen Produktion, der Studiotechnik sowie im Office-Bereich.

www.gdsys.de

 

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Green IT

Green IT - IKT verursacht laut Gartner zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit als Treibhaus-Sünder auf einer Stufe mit dem Flugverkehr. Rechenzentren verbrauchen bis zu 100 Mal mehr Energie als normale Büroflächen. Technologischer Fortschritt und Raumnot bringen eine immer höhere Packungsdichte bei Prozessoren und Speichern. Im Schnitt werden bereits zwei Drittel des Energieverbrauchs allein von der (sehr oft inneffizienten) Kühltechnik gefressen.

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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