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Epson Umweltstrategie

Umweltvision 2050

Bei einer Veranstaltung unmittelbar vor der "Grünen Woche" in Brüssel stellte Epson sein bisheriges und zukünftiges Umweltengagement vor.

v.l.n.r.: Enrique Tufet-Opi, Akihiko Sakai, Dr. Rafaele Salerno

"Epson unterstützte uns bei der Gründung des Epson Meteo Centre in Mailand, da uns das Unternehmen im Rahmen seines Umweltengagements bei der Erforschung des Klimawandels unterstützen wollte", erläutert Dr. Rafaele Salerno, Mitgründer des Meteo-Zentrums und bekannter Fernseh-Meteorologe in Italien im MONITOR-Gespräch.

Inzwischen sei das Zentrum aber unabhängig und konzentriere sich unter Einsatz eines IT-Clustersystems ("Hochleistungsrechner sind für uns viel zu teuer!") vor allem auf die Vorhersage von Stark- bzw. Monsunregen. "Bis 2012 arbeiten wir auch in einem EU-Projekt zur besseren Vorhersage von Niederschlägen, besonders in schwer zu erfassenden Gebieten wie den alpinen Regionen", so Salerno. Um die großen Herausforderungen bewältigen zu können, sei eine enge Kooperation zwischen Wissenschaft, Politik und Unternehmen notwendig. "Epson ist in diesem Bereich ein Vorreiter und wir werden auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit anstreben!"

20 Jahre Umweltschutz

Selbst die Teilnahme an der Epson-Pressekonferenz in Brüssel wurde laut Zertifikat „klimaneutral“ organisiert.

"Wir haben bereits 1988 mit unseren auf jeweils zehn Jahre angelegten Umweltschutzinitiativen begonnen und starten nun in unsere dritte Aktionsperiode, in der wir bis 2050 vorausblicken wollen", umreißt Akihiko Sakai, Executive Officer des Corporate Strategy Office bei der Seiko Epson Corporation die Umweltvision des Unternehmens.

Zu den präsentierten Zielen gehört insbesondere ein Plan, der vorsieht, dass die CO2-Emissionen des Unternehmens über die Lebensdauer von Produkten und Dienstleistungen hinweg deutlich reduziert, sämtliche Produkte entweder wiederverwendet oder recycelt werden, und dass aktiv an Projekten für den Artenreichtum teilgenommen werden soll.

Aktionen bis 2018

Enrique Tufet-Opi, Vice President Corporate Office Epson Europe, verdeutlichte in seinen Ausführungen die Ziele bis 2018. "Wir wollen unseren Kunden etwa ein längeres Service garantieren, den CO2-Ausstoß bei der Produktion der Bauteile reduzieren oder den Energieverbrauch im Reinraum um die Hälfte reduzieren!" So wolle man ein Geschäftsmodell entwickeln, in dem Endnutzer-Produkte eine längere Betriebsdauer haben und anschließend an Epson zurückgegeben werden. Zu den dabei berücksichtigten Bereichen gehören die Wiederverwendung, das Leasing und das Mieten von Produkten.

Da die Bauteile für den höchsten Anteil der CO2-Emissionen über den Lebenszyklus der Produkte hinweg verantwortlich sind, werde man grundlegende Überprüfungen auf Produktdesignebene vornehmen, um Größe und Gewicht der Bauteile zu reduzieren sowie die Anzahl der Teile zu verringern. Im Blick auf die Reinräume wurde festgehalten, dass diese die einzige große Quelle von direkten CO2-Emissionen beim Unternehmen seien: Sie sind für einen Ausstoß von etwa 300.000 Tonnen dieses Gases verantwortlich. Aus diesem Grunde wird ein Team von Experten die Entwicklung von Technologien vorantreiben, die den Energiebedarf von Reinräumen einschränken. "Darüber hinaus wollen wir Wiederaufforstungsprogramme initiieren, an denen sich Epson-Mitarbeiter ehrenamtlich beteiligen können und die den Bedürfnissen der Kommunen entsprechen, in denen wir tätig sind", ergänzt Tufet-Opi.

"Wir zeigen der Welt, dass wir die Bekämpfung der globalen Probleme ernst nehmen. Unser Ziel ist es, die CO2-Emissionen über den Lebenszyklus unserer Produkte und Dienstleistungen hinweg bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu aktuellen Werten um 90% zu senken, um die Emissionen unter der CO2-Aufnahmefähigkeit der Erde zu halten. Wir möchten andere Mitglieder der Drucker- und Bildverarbeitungsbranche einladen, sich unseren Zielen anzuschließen oder diese noch zu verbessern", so Sakai abschließend.

www.epson.at

Vier Hauptbedingungen der Epson "Umweltvision 2050"
  • Reduzierung von CO2-Emissionen um 90% über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg.
  • Aufnahme sämtlicher Produkte in das Ressourcenwiederverwertungs- und Recyclingsystem.
  • Reduzierung direkter CO2-Emissionen um 90% und Ausschluss anderer Treibhausgasemissionen (nicht CO2).
  • Wiederherstellung und Schutz des Artenreichtums als Teil des Ökosystems in Zusammenarbeit mit lokalen Kommunen.

 

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Green IT - IKT verursacht laut Gartner zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit als Treibhaus-Sünder auf einer Stufe mit dem Flugverkehr. Rechenzentren verbrauchen bis zu 100 Mal mehr Energie als normale Büroflächen. Technologischer Fortschritt und Raumnot bringen eine immer höhere Packungsdichte bei Prozessoren und Speichern. Im Schnitt werden bereits zwei Drittel des Energieverbrauchs allein von der (sehr oft inneffizienten) Kühltechnik gefressen.

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