Den Beginn in dieser Ausgabe macht eine Story über Sub-Notebooks, die mit 7- bis 10-Zoll-Display und einem Gewicht von rund einem Kilogramm dem Erfolg des EeePC von Asus nacheifern möchten. Hier darf man einen "heißen Herbst" erwarten und MONITOR-Autor Achim Scharf hat in seinem Beitrag überblicksweise die Claims der meistversprechenden Hersteller abgesteckt (Seite 6).
Das "intelligente Haus" ist keine neue Erfindung, aber seine Nutzbarmachung vor der Problematik der sich immer ungünstiger "auswachsenden" Alterspyramide weckt neue Hoffnungen für ältere Menschen. Das Zusammenspiel von Technologie, Betreuungs- und Pflegepersonal, öffentlichen Institutionen und Wirtschaft soll das intelligente Haus mit allen Vorteilen und Möglichkeiten für ältere Menschen nutz- und auch leistbar machen. Gergor Kucera präsentiert eine aktuelle Technologe, das "Smart Home", ab Seite 14.
Virtuelle Business Meetings werden oft als Beispiel für ökologisches Management genannt, weil man damit auf umweltbelastete Flugreisen verzichten kann. Doch aus der Sicht der Anwender ist es ein reichlich komplexes Unterfangen, den geschäftlichen Nutzwert der einzelnen Lösungen zu bestimmen und noch dazu die passenden Tools auszuwählen - findet Lothar Lochmaier in seinem Beitrag (Seite 18).
"Ist Green IT noch zu retten?" - diese provokante Frage stellt Alexander Hackl in seinem Beitrag und warnt vor der "Hypisierung" des Themas, die weder den Anwendern noch den Herstellern nützt. Er fordert seriöse und transparente Produktinformationen und warnt vor einem unreflektierten Marktgeschrei, das alle Produkte plötzlich in "grüne Produkte" umfärben möchte (Seite 24).
"Rechnet sich Green IT?" - Basierend auf den Berechnungen des deutschen Unternehmensberaters Jochen Michels, können Sie hier ein kostenrechnerisches Vergleichsmatch zwischen dem Weiterlaufen lassen "alter Rechner" und einem "Virtualisierungs-Konzept" nachlesen. Auch wenn die Virtualisierungsvariante deutlich gewinnt, es braucht einen Blick fürs Detail um deren Potential wirklich auszuschöpfen (Seite 37).
Prozesse optimieren, Kosten senken und dabei gleichzeitig die Servicequalität zu verbessern, sind Aufgaben, denen sich heute jeder Betrieb gegenüber sieht, um im scharfen Wettbewerb die Oberhand zu bewahren. Ein bisher nicht ausreichend genutztes Einsparungspotenzial bietet Druckoutsourcing. Je nach Ausgangslage sind Einsparungen bis zu 30 oder gar 40% möglich. Einsparungsmöglichkeiten, die noch viel zu wenig genützt werden, wie Klaus Lorber in seinem Beitrag ausführt (Seite 44).
Ergonomie ist ein wichtiges Thema - und betrifft vor allem auch Geräte, mit denen wir alltäglich zu tun haben: etwa Telefone oder Tastaturen. Tastaturen in Wellenform sind der neueste Schrei und eine Studie belegt, was rückenverspannte Mitarbeiter schon lange wissen: ohne Telefonhörer telefoniert es sich besser (Seite 48).
Ob der Quantencomputer einen Sprung in neue IT-Sphären möglich macht? Phil Knurhan hat sich auf die Spuren dieser mysteriösen Elementarteilchen begeben und einen forschenden Blick in die Zukunft gerichtet - nachzulesen ab Seite 53.
Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen Ihr MONITOR Team



1/2012
8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 