Druckoutsourcing bietet ein hohes Einsparungspotenzial und sogar die Möglichkeit die Produktivität zu erhöhen. Trotzdem gibt es in Österreich noch zahlreiche Betriebe, die diese Möglichkeit der Unternehmungsoptimierung nicht begeistert wahrnehmen. Warum? Die Antwort ist einfach: Laut den Marktbeobachtern der IDC wissen 90% der Unternehmer nicht um ihre Druckkosten Bescheid. Kein Wunder: Häufig stehen die Drucker an verschiedenen Unternehmensstandorten und zudem sind die Zuständigkeiten für Printer, Kopierer, Verbrauchsmaterialien, die Verwaltung der Infrastruktur und das Dokumentenmanagement unter unterschiedlichen Abteilungen aufgeteilt. Hier den Überblick zu behalten ist oft nicht leicht.

Roman Tippner, Marketing- und Channelmanager von Lexmark Österreich, will „cleveres“ Drucken fördern: „Nur die nicht gedruckte Seite kostet nichts.“
Druckoutsourcing - was ist das?
"Damit Unternehmen am Markt eine gute Performance erzielen, müssen sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Ähnlich wie ein KFZ-Flottenmanagement oder eine IT-Infrastruktur ist auch der Druckbereich ein Posten, der aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen immer mehr an externe Dienstleister vergeben wird," sieht Wolfgang Mantler, Country Marketing Manager bei Canon Business Solutions, vor allem die Kostenersparnis als Grund, warum Unternehmen sich für Druckoutsourcing entscheiden. (Die meisten Anbieter sprechen übrigens weniger von Druckoutsourcing, als vielmehr von "Managed Print Services", also von unternehmensextern verwalteten Druckdienstleistungen.)

Silvia Ehl, Xerox Global Services (XGS) Marketing & Communication Manager Austria & Central Region: „Die Outsourcing-Rate ist erwartungsgemäß mit zunehmender Unternehmensgröße höher.“
Ähnlich sieht dies auch Silvia Ehl, Xerox Global Services (XGS) Marketing & Communication Manager Austria & Central Region, die die Verbesserung des Kerngeschäfts, die Verminderung und Kontrolle der Betriebskosten sowie die Freisetzung von internen Betriebsmitteln für andere Zwecke als Hauptgründe fürs Outsourcing sieht. Weitere Gründe sind, so Ehl, "Zugang zu erstklassigen Dienstleistern, Beschleunigung der Rekonstruktion der IT-Bereiche, Gewinn von Betriebskapital, Verteilung des Risikos sowie die Auslagerung von Funktionen, die schwierig zu managen sind."




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