iSCSI ist ein Storage over Transmission Cost Protocol (TCP) Verfahren für Speichernetzwerke, mit welchem der Datenaustausch zwischen Computern gesteuert werden kann. Das neue FibreCAT Modell nutzt die in den Unternehmen verbreitete Standard IP-Infrastruktur als Verbindung zum Server und möchte so eine günstige und leistungsfähige Alternative zum Aufbau eines SAN (Storage Area Network) über ein separates Fibre-Channel (FC)-Netzwerk ermöglichen. Die FibreCAT SX80 iSCSI ist ab 1. Juli 2008 über die Channel Partner von Fujitsu Siemens Computers verfügbar.
FibreCAT SX80 iSCSI ist mit einem eigens entwickelten und für iSCSI optimierten Controller ausgestattet und zielt auf einen wirtschaftlichen Einstieg in die SAN-Technologie: So vereinfacht eine einheitliche IP-Infrastruktur nicht nur die Netzwerkverwaltung, auch die benötigten IP-Komponenten sind günstiger als die entsprechenden Fibre-Channel-Bausteine. Mit 1 GB Cache pro Controller und einer Datenübertragungsrate von 1 Gigabit pro Sekunde pro Port kann das System bei optimaler Netzwerkkonfiuration bei Messaging- und Datenbankanwendungen mit dem Fibre-Channel Modell der FibreCAT SX80 mithalten. Auch für den Einsatz bei Servervirtualisierungslösungen wie VMware ist die iSCSI-Variante geeignet, da die Datenkonsolidierung extern erfolgt.
Das Online-Speichersystem FibreCAT SX80 iSCSI hat eine Kapazität von bis zu 56 TB. Die Komponenten RAID-Controller, Lüfter und Stromversorgung lassen sich im laufenden Betrieb auswechseln. Die FibreCAT SX80 iSCSI ist zertifiziert für Windows 2003/2008, VMware ESX 3.x, x10sure, Microsoft Cluster MSCS, SuSE SLES 9 und 10 sowie RedHAT.



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Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 