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Kufner Textil | Lawson M3 ERP-System

Fashion und ERP par excellence

Kufner Textil GmbH, der global etablierte Familienbetrieb mit Hauptsitz in München, ist eines der renommiertesten Unternehmen für multifunktionale textile Einlagestoffe. Im Zuge der internationalen Ausrichtung des Geschäfts entschied sich Kufner 2001 für die Einführung des ERP-Systems M3 von Lawson Software. Das gelungene Projekt, welches auch weiterhin kontinuierlich erweitert wird, ist eine spannende Reise durch die IT der Textilbranche.

Eine selbst gestrickte, heterogene IT-Landschaft war die Basis des damaligen Kufner Expansionskurses. Ein mehr oder weniger gut laufendes Berichtswesen per Datenaustausch war in die Praxis umgesetzt worden, aber mit den einzelnen Niederlassungen nicht wirklich vernetzt. Der zeitliche Mehraufwand der Mitarbeiter durch das aufwändige Berichtswesen, die demzufolge hohe Fehlerquote und die nicht mehr zu überblickende Bestandssituation führten Kufner zeitweilig in Lieferengpässe.

Gezwungen durch solche äußeren Einflüsse machte Kufner sich auf die Suche nach einer Software, die über internationale Präsenz und sehr gute Funktionalitäten im Bereich Bestands- und Produktionsanforderungen speziell in der Textilbranche verfügte. Und auch der Faktor TCO (Total Cost of Ownership) sollte in entscheidender Weise in die Softwareauswahl einfließen. Denn gerade ein Familienbetrieb muss langfristig und über die Anfangsinvestition hinaus denken. Eingeladen zur Ausschreibung waren damals SAP, Intex und Lawson Software, vertreten durch die KTW, Vorgänger des Lawson Partners Terna, dem heutigen Betreuer von Kufner.

Die Anforderung war hoch, das Ziel "Optimierung der weltweiten Lagerbestände" groß geschrieben, die weltweite Einführung in 24 Ländern mit zentraler Steuerung in München sollte bis März 2003 erfolgt sein. 320 User sollten auf die neue Software geschult werden, eine Rückverfolgbarkeit im Sinne der ISO-Norm musste gewährleistet sein und nicht zuletzt galt es, das Hauptproblem der Einzelstückverwaltung zu lösen. In dieses Thema fallen zum Beispiel unterschiedliche Stoffqualitäten eines Stoffes. Hier müssen in der Artikelnummer der Gesamtbestand pro Artikel sowie der Einzelbestand pro Rolle hinterlegt sein.

"Alle diese Anforderungen konnte die Softwarelösung von Lawson abdecken. Und abgerundet mit der Kompetenz der präsentierenden Berater hatten wir das Vertrauen in M3 und unsere Entscheidung war gefallen", berichtet Helmut Hopper, IT Leiter im Hause Kufner.

Man entschied sich für M3 inklusive der gesamten Produktpalette mit Einkauf, Produktion, Finanzbuchhaltung, Versandabwicklung und Kundenauftragserfassung.

Im Zuge der Einführung zeigte sich schnell, dass sich das Thema Planung schwierig gestaltete. Die Hauptanforderung bestand darin, eine Planung auf Kundenartikelbasis abzubilden und so Aussagen darüber treffen zu können, welcher Kunde wann welchen Artikel in welcher Menge gekauft hat. Für ein Forecast-System mit einer drei Monate im Voraus laufenden Planung sollten solche Daten mit einem Handgriff abrufbar sein. Diese so genannte Absatzplanung ist ein wichtiger Prozess für Unternehmen, die ihre Lagerbestände minimieren, ihre Lagerumschlagsgeschwindigkeit erhöhen und schließlich ihr Kundendienstniveau maximieren wollen. Gerade in der Abhängigkeit von witterungsbedingten Umständen, Promotionaktionen und der Einführung neuer Produkte durch den Wettbewerb ist eine möglichst genaue Planung der Weg zum Erfolg. Dieses Problem konnte jedoch mit dem Demand Planner (DMP) von Lawson Software gelöst werden. Der Demand Planner stellt eine Standardkomponente dar, die alle möglichen Kommunikationstechniken im Unternehmen nutzt und die Prognosen in einer kollaborativ verteilten Umgebung von verschiedenen Planern, unabhängig vom Standort, anpassen kann.

"Der Zusammenschluss von Intentia und Lawson war damals ein Unsicherheitsfaktor, der uns bei Themen wie Migration skeptisch werden ließ", ergänzt Hopper noch. "Das klare Konzept, das heute hinter Lawson steht, zeigt aber einmal mehr, dass wir uns für die richtige Software und den richtigen Partner entschieden haben."

www.lawson.com

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ERP - Enterprise Resource Planning

(ERP, „Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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