Aufwändige Installationen und Programme ließen KMUs und NGOs oft davor zurückschrecken, "Business Intelligence" (BI) einzusetzen. Data Systems Austria, bekannt durch seine ERP-Lösung für KMUs, bringt jetzt ein schwedisches Tool auf den Markt, das BI eine weitere Verbreitung sichern soll.
"Gerade Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern brauchen detaillierte Informationen, um in einer globalisierten Welt überleben zu können", weiß Markus Berndt, Marketing & Sales-Vorstand des ERP-Spezialisten. " Unser BI-Partner gilt als einer der innovativsten Anbieter am Markt, deren Lösung von mehr als 6000 Kunden in 76 Ländern verwendet wird."
Die Applikation arbeitet mit einer speicherbasierten Technologie, mit der schnelle Analysen auch großer Datenvolumina kostengünstig erstellt werden können. Die eingesetzte Logik und die intuitiv erlernbare Benutzeroberfläche orientieren sich an der Art, wie Menschen denken. "Unser schwedischer Partner wird von IDC und Gartner als das innovativste Unternehmen seiner Sparte gewertet; das Weltwirtschaftsforum hat das Unternehmen als ‚Technology Pioneer 2008' ausgezeichnet", so Berndt.Die Software QlikView, bei Data Systems zu "JET Business Intelligence" weiterentwickelt und angepasst, greift auf die Daten der ERP-Lösung des Herstellers zurück und analysiert diese nach Kundenvorgaben. Dabei integriert die neue Lösung alle JET-Produkte des Herstellers inklusive Branchenlösungen. Damit werden wertvolle Informationen, z.B. Vertriebs-Analysen oder Planungen im Unternehmen bedeutend schneller oder überhaupt zum ersten Mal verfügbar. Durch die systematische Analyse von Unternehmensdaten werden Erkenntnisse gewonnen, die in Hinblick auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen.
Intuitive Benutzerführung
Die BI-Lösung erlaubt dem Anwender, seine Datenbasis interaktiv zu "durchstöbern", Ausreißer zu erkennen und diesen nach beliebigen Sichtweisen auf den Grund zu gehen. So wird per Mausklick auf einzelne grafische Elemente, z.B. einen einzelnen Balken eines Diagramms, automatisch die zugrunde liegende Datenmenge selektiert und für weitergehende Analysen und Verknüpfungen zur Verfügung gestellt. Möglich ist auch die Darstellung der Daten nach regionalen Aspekten. Der Anwender kann somit auf einen Blick örtliche Konzentrationen und "weiße Flecken", z.B. in der Kundenlandschaft, erkennen.Über einfache Eingaben können auch Simulationen durchgeführt werden. So ist beispielsweise erkennbar, welche Liquiditätsauswirkungen ein besseres Zahlungsverhalten etwa der A-Kunden hätte. Die Daten stehen entkoppelt von der JET-Software-Datenbank und in einem kompakten Format zur Verfügung. Dadurch sind komplexe Analysen durchführbar und können auch offline, z.B. von einem Notebook, durchgeführt werden.






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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 