Die zentralen Komponenten des Gerätes sind die integrierte Digitalkamera kombiniert mit einer Laserprojektion, mit deren Hilfe Dokumente einfach auf dem Schreibtisch ausgerichtet und direkt von dort fotografiert werden können. Es benötigt keine externe Stromquelle, ein USB-Anschluss an PC oder Laptop ist ausreichend. Der Einsatz von Sceye empfiehlt sich bei einem geringen bis mittleren Dokumentaufkommen von cirka 5 bis 500 Dokumenten pro Tag.
Das Gerät erfasst in einer einzigen Sekunde und mit Auflösungen zwischen 100 und 300 dpi beliebige Dokumente und Formate bis zu DIN-A4 Größe (ab Herbst 2008 auch in einer Version für bis A3-Format). Zu scannende Bildausschnitte werden vom Anwender direkt im Livebild markiert, das Erstellen von "Vorschauscans" ist nicht notwendig. Die "Auto-Zuschnitt"-Funktion erkennt und selektiert auf Wunsch Dokumente selbsttätig und dreht diese beim Erfassen gerade.
sceye kann das gescannte Dokument auch sofort als PDF exportieren, per E-Mail versenden oder ausdrucken. Via TWAIN kann von externen Programmen auf das Gerät zugegriffen werden. Zu diesem Zweck steht eine eigene TWAIN-Oberfläche zur Verfügung, mit der alle wichtigen Funktionen bedient und eingestellt werden können. Natürlich ist auch ein direkter TWAIN-Zugriff ohne Bedienoberfläche möglich
Der österreichische Vertriebspartner von sceye, NDL EDV Consulting & Support GmbH, hat außerdem im Auftrag des Herstellers eine DMS/Archivierungssoftware entwickelt. NDL ist Generaldistributor für Österreich und Osteuropa.
Manfred Steiniger, Geschäftsführer von NDL, schätzt, dass heuer einige tausend Stück der Scanner in Österreich verkauft werden: "Endkunden unseres weltweit einzigartigen Produktes sind zur Zeit Hunderte Rechtsanwaltskanzleien, Steuerberatungskanzleien, Versicherungs- und Immobilienmakler, Banken, die die sceye auch häufig für den mobilen Einsatz nützen."
Ein Gerät kommt auf 522,- Euro inkl.MwSt. Größere Mengen und Händlerpreise auf Anfrage.




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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 