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Digital Equipment Hardwarebasis für Software-EntwicklungDie Steiermärkische Bank und Sparkassen AG entwickelt mit der Tochterfirma SHD eigene Bankensoftware unter anderem zur verbesserten Kreditabwicklung und internen Informationsverwaltung. Digital Equipment erhielt die Aufgabe, eine leistungsfähige Hardware-Basis für die immer aufwendiger gestaltete Bankensoftware sicherzustellen.Dabei galt es, die proprietären Terminals auf eine Client/Server-Lösung umzustellen, eine zentrale Datenbankumgebung zu installieren, die entsprechenden Software-Applikationen zu implementieren sowie alle 100 Geschäftsstellen der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG zu vernetzen. Unter dem Titel "Client/Server 96" führte die "Steiermärkische" zusammen mit Digital Equipment das Projekt der EDV-Umstellung durch, das bis 1998 abgeschlossen sein soll. "Wir waren auf der Suche nach einer völlig neuen Hardwarekonzeption. Ein wichtiges Kriterium dabei war das Service. Mit Digital haben wir eine entsprechende Lösung gefunden", erläutert dazu EDV-Leiter Direktionsrat Helmut Vanek. Insgesamt werden 1200 Arbeitsplätze mit neuen PCs von Digital ausgestattet. Bisher haben 600 Pentium Pro-Rechner, Celebris GL- und Venturis FX-Modelle, die proprietären Terminal-Systeme abgelöst. Als Betriebssystem fungiert derzeit Windows 3.11, wobei in Zukunft auf Windows 95 umgestellt werden soll. Die Kundenarbeitsplätze standen an erster Stelle der Ausbaustufe, da hier durch die leistungsfähigen Systeme das Zeitverhalten deutlich verbessert werden konnte. Als Standard-Software steht den Anwendern MS Office zur Verfügung. Im Außendienst arbeiten Großkundenbetreuer als auch Revisionsmitarbeiter auf insgesamt 30 Notebooks der Serie HiNote Ultra II. Digital lieferte 35 PC-Server vom Typ Prioris XL und löste somit die alte Generation der OS/2 Server ab. Acht der neuen Geräte haben Aufgaben der vormaligen Unix-Rechner übernommen, alle weiteren werden für Datenbankfunktionen in den Geschäftsstellen eingesetzt. Vernetzt wird durch Token Ring. Der Datenbankserver in der Hauptanstalt ist ein Windows NT-Cluster auf zwei Alpha 4100-Servern mit 300MHz. Die technische Infrastruktur wird durch eine Softwareentwicklung der SHD für die interne Informationsverwaltung der Steiermärkischen Sparkasse ergänzt. Die Voraussetzung dafür war die Installation des Alpha Clusters, mit dem der Umstieg innerhalb der Datenbankumgebung von Gupta auf Oracle realisiert wurde. Der Info-Manager ist ein Informationssystem für Mitarbeiter, das eine elektronische Verwaltung und Speicherung von Daten auf Online-Basis ermöglicht. Der gesamte interne Schriftverkehr läuft über dieses System an eine zentrale Stelle, das Informations-Management, die wiederum die Verteilung entweder elektronisch oder auch über Papier vornimmt. Das Kredit-Informationssystem, fKRIS", läuft ebenfalls auf einem der beiden Alpha-Server und ermöglicht der Kommerzkreditverwaltung und den Kundenberatern einen Zugriff auf Detailinformationen. Bezugsquelle:
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