
9/97
Debis übernimmt Computer AustriaDebis Systemhaus hat die Computer Austria (CSA) erworben. Debis war in Österreich bisher vor allem im Mainframe- und Netzwerk-Bereich tätig. Das Unternehmen erwirtschaftete 1996 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Mark und ist Deutschlands größter herstellerunabhängiger EDV-Dienstleister. "Österreich ist ein für uns sehr wichtiger Markt. Mit der CSA ergänzen wir unser Portfolio um die Desktop Services, einer für das Betreibergeschäft sehr wichtigen Komponente", erläutert dazu Kurt Ring, Mitglied der Geschäftsführung bei debis Systemhaus. Für den CSA-Geschäftsführer Michael Übleis bietet die neue Konstellation vielfältige Möglichkeiten: "Unser Partner bietet uns die Chance, im europäischen Verbund mitzuarbeiten und neue wichtige Märkte zu erschließen". Die vor kurzem neugeordneten CSA-Strukturen und der Personalstand bleiben erhalten. CSA hält nach eigenen Angaben rund 12 Prozent am österreichischen Markt bei den herstellerunabhängigen Desktop-Service-Anbietern. Der Grund für den Verkauf der CSA liegt in der Konzentration auf die Kernkompetenzen bei der bisherigen Mutterfirma Bank Austria.
|