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Einschätzung des PPS-Marktesvon Prof. Dr.-Ing. Dr.oec. Uwe W. Geitner und Dipl.-Ing. Harald GeislerDer PPS-Markt ist in Bewegung. Im Zusammenhang mit den Trend-Merkmalen wie Objektorientierung, Client-Server-Technologie, Multimedia, Internet und Workflow-/Groupware können mittelständische und große Unternehmen mit modernen PPS-Systemen den neuen Anforderungen neuer Märkte an ihre Organisationen erfolgreich begegnen. Der PPS-Funktionsumfang ist einzuordnen in die PPS-Techniken und weitere zentrale Anwendungsmerkmale. Die Funktionsvielfalt macht die Auswahl immer schwerer, zumal der EURO und die Datumsumstellung zur Jahrtausendwende das Leben nicht gerade vereinfachen.
Die letzte Markübersicht hatte uns einige Klageandrohungen ins Haus gebracht, weil wir einige Firmenzusammenbrüche angedeutet hatten. Kaum waren die Rauchschwaden verzogen, kam das Aus für Strässle. Aus Gründen dieser Art weisen wir ausdrücklich darauf hin, daß wir nach bestem Wissen und größtmöglicher Sorgfalt vorgehen, gleichwohl keinerlei Gewähr für die Richtigkeit der Anbieterangaben übernehmen. Viele Autoren der Fachpresse sind ganz happy, wenn sie bei einem Messerundgang an die 20 PPS-Anbieter von der CeBIT zitieren können und meinen, die PPS Gurus mit ihrer Schwarzmalerei lägen völlig daneben. Sie nehmen natürlich nur wahr, wenn MAS 90 neue Eigentümer sucht oder Comet nicht das hält, was Siemens an Entwicklung verspricht und dann doch versucht. Die vielen kleinen, denen es schlechter geht oder gar nicht geht, sieht er nicht. Die Konzentration bei den Installationszahlen über die Zeit ist jedoch sehr deutlich. Auf jeden Fall ist der Markt massiv in Bewegung. Das nicht nur deshalb, weil der Wechsel des Jahrhunderts manchen PPS-Anbietern Probleme macht oder die Währungsumstellung ins Haus steht. Hier haben die glaubwürdigen Anbieter schon Lösungen geschaffen oder halten neue Produkte parat. Der Wind weht aus ganz anderen Richtungen und ist fast ein Sturm. Das ist nicht wenig verwunderlich, denn noch vor 5 oder 6 Jahren sah es so aus, als sei PPS mehr oder weniger abgeschrieben, weil zu aufwendig, zu kompliziert, zu wenig produktiv. Es sind letztendlich die Umwälzungen in der Informationstechnik, die den Schlaf der Unternehmensführungen stören. Die Manager, für die nur Geld und Köpfe zählen, merken trotz ihrer monomanen Sichtverschränkung, daß sie etwas zu verpassen drohen, wenn sie nicht die umfassenden neuen weichen Techniken in ihren Betrieben zur Geltung bringen. Mit OLE, BAPI oder CORBA können sie wenig anfangen. Begriffe wie Internet, Datenautobahn und vielleicht auch Bausteintechnik sind in die Hirne der Lemminge aber vorgedrungen und verunsichern ihr einfaches Verständnis von Wirtschaft und Penunzen. Die Evolution (ist das nicht eher eine Revolution mit vielen Leichen und wenigen Gewinnern?) der Informationstechnik wird an dem Preis/Leistungs-Verhältnis der PCs deutlich: Für knapp ATS 30.000,- über 100MHz, 32 MB Hauptspeicher, 1GB Plattenspeicher und die ganze Software mit Betriebssystem, Datenbank, Datenkommunikation mehr oder weniger gratis dazu! (Natürlich gibt es immer noch Datenbanken, die alleine mehr als 100.000 DM kosten. Einige Leichen sind noch fällig). Was läßt sich alles in einem Unternehmen mit diesen Kraftzwergen (eigentlich Kraftriesen) bewegen - wenn nicht jeder in eine andere Richtung zieht. Hier ist nicht nur Nachdenken gefragt sondern koordiniertes Denken, Denken in Gruppen. Koordination alleine, die die Lemminge ohnehin nicht bringen, reicht nicht. Halten wir uns die Vielfalt der Organisationskonzepte vor Augen, die die Unternehmen in den letzten Jahren beglücken und an denen die Informationstechnik und PPS-Welt nicht ganz unschuldig sind:
Es wird schnell deutlich, wo den Unternehmen der Schuh drückt. Wie sollen sie die richtigen Methoden für sich finden und wenn sie die gefunden haben, wie in einem PPS umsetzen? Die Kombinatorik dieser ca. 20 Konzepte (manche schließen sich aus und es gibt sicher noch einmal 20) ergibt eine nicht mehr vorstellbare Zahl (20!) und das ist nur die Kombination der Organisationskonzepte. Die Zahl der zu berücksichtigenden allgemeinen und besonderen Unternehmenskriterien, wie REFA sie in der MLU nennt, ist um ein Vielfaches größer. Welches PPS ist besser: Das mit 999.999 Funktionen und 9.999 Stellschrauben oder das mit 99 Funktionen und individueller Anpassungsnotwendigkeit? Wie heiß dieses Thema ist, zeigen sowohl die vollmundigen Behauptungen der jeweiligen Softwareanbieter, wie auch die Software-Hightech-Entwicklungen zu dem Gebiet Bausteinsoftware:
Gleich wer sein PPS anbietet: Ob mit einer dieser Techniken oder oben ganz ohne; Jeder behauptet, er könne die Besonderheiten der Unternehmensorganisation am besten , einfachsten und effizientesten abbilden. Eine böse Klemme für die Lemminge, wenn sie keine Lemminge wären. Dabei sind die Positionen etwas vereinfacht ziemlich einfach, weil völlig konträr:
Abgesehen davon, daß sich auch der Marktführer SAP um die neuen Techniken maßgeblich bemüht, gibt es bereits eine ganze Reihe kleinerer Systeme, die voll auf die neuen Techniken setzen und sie auch vollständig im PPS umgesetzt haben. Dabei enthält der neue Wein mindestens zwei dicke Tropfen Wasser: Welcher Normalanwender kann diese Techniken schon auseinanderhalten? Oder will sie auseinanderhalten? Das ist nicht sein Job! Und der zweite dicke Tropfen: Das sind alles Programmiertechniken. Der Anwender will und soll nicht programmieren, er will höchstens konzipieren, entwerfen und fertig! Also haben Softwarehäuser und Berater nach wie vor zu tun, viel zu tun und müssen bei jedem Anwender all das immer erst lernen, was der Anwender seit Jahrzehnten weiß und kennt und kann. Also da fehlt doch noch was, oder? Und auch hier dürfen wir für die nächsten nahen Jahre gespannt sein. Teilweise sind sie schon da: Benutzernahe Werkzeuge, mit denen der Benutzer selbst diese Supertechniken nutzen kann, ohne ein Superprogrammierer zu sein, ohne überhaupt je eine Programmiersprache zu kennen. Nicht einmal richtig deutsch oder englisch muß er können (das ist eine echte Rechtschreibreform), denn die Möglichkeiten werden ihm von diesen Werkzeugen semantisch richtig und syntaktisch nicht "verhundsbar" vorgekaut. Es geht um die:
Aufbau und Benutzung der MarktübersichtMit der Marktübersicht versuchen wir die Gefahr, daß der Benutzer unter den Umbrüchen verschüttet wird, zu begrenzen. Die verschiedenen Techniken sind dort übersichtlich gegliedert und immer kurz erläutert. Der Benutzer hat immer die Wahl zwischen zwei Sichten: einer groben mit ca. 20 Kriterien und einer feinen mit bis zu 1.000 je System. Die Marktübersicht soll helfen, etwas mehr Transparenz zu schaffen. Um diesen Anspruch zu erfüllen, brauchen wir Vergleichbarkeit. Vergleichbarkeit erfordert Klassifizierung, Schemabildung und jedes Schema ist automatisch eine Einschränkung der Darstellbarkeit von Eigenschaften der Systeme. Zur Lösung gibt es zwei Ansätze: Entweder die Klassen werden gewaltig aufgebläht. Dann leidet die Übersichtlichkeit und vor allem der Aufwand der Anbieter zum Durcharbeiten der Fragebogenwälzer. Oder es wird eine stringente Klassenbildung versucht und den Anbietern zusätzlich überall die Möglichkeit gegeben, Ergänzungen anzubringen. Diese zweite Lösung erhält die Überschaubarkeit, vermeidet die Kriterienwälzer und gibt doch individuelle Hinweise. Eine einsichtige und logische Kriterienbildung ist entscheidend für die Aussagefähigkeit des Vergleichs. Deshalb wollen wir die logische Struktur hier kurz beschreiben, ohne auf die Feinheiten einzugehen: (Bild1) Es gibt zunächst die Kriteriengruppe, die gar nichts mit der Informationsverarbeitung (IV) zu tun hat: Die IV-neutralen Kriterien. Dazu gehören die Branche, die das PPS abbildet, die Größe und Präsenz des PPS-Anbieters. Nicht minder wichtig sind die persönlichen Beziehungen zwischen den Mitarbeitern des Anwenders und denen des Anbieters oder zu einem Berater. Diese Kriterien können wir natürlich nicht allgemein abbilden, sie sind jedoch für die individuelle Auswahl gleichwohl bedeutend und eine Art Verläßlichkeits- und Effizienzseismograph. Bei den IV-spezifischen Kriterien liegt natürlich der Schwerpunkt der Umfrage und der Übersicht. Es gibt dabei anwendungsneutrale, anwendungsallgemeine und anwendungsspezifische Kriterien. Die anwendungsneutralen Kriterien beschreiben die mögliche(n) Hard- und Softwareumgebung(en). Also Unix oder nix Unix, Datenbank relational oder objektorientiert oder hierarchisch oder... Entsprechende Kriterienmengen für die Datenfernverarbeitung: Netzfähigkeit, Protokolle usw. Und nicht zuletzt denken wir an die Kriterien der Ergonomie. Heute ganz groß - vor kurzem noch als Spielerei abgetan - Maus, Mehrfenstertechnik, Graphikfähigkeit (Verbindung zu CAD: der Disponent oder Einkäufer will sein Teil sehen) etc. Während diese Kriterien wenig mit der jeweiligen PPS-Anwendung zu tun haben, sind die anwendungsallgemeinen Kriterien durchaus PPS-spezifisch und gelten für das gesamte PPS-Modell in allen Anwendungsbereichen. Dazu zählt zum einen die Konzeption. Zunehmende Bedeutung erhält die Anpassungsfähigkeit der Systeme. Ein mehr und mehr benutzter Zugang zur Anpassungsfähigkeit ist die Anwendung spezifischer PPS-Konfigurierungswerkzeuge. Hierauf haben wir besonderen Wert gelegt, der allerdings nur in der vollständigen Datenübersicht erkennbar ist. Zum anderen gehört in diese Gruppe die externe Integrationsfähigkeit: z.B. zum CAD. Dabei wird unterschieden, welche Dateien (Sachstamm, Sachstruktur...) integrationsfähig sind. Bei den anwendungsspezifischen Kriterien schließlich handelt es sich um alle die Kriterien, die eine bestimmte PPS-Funktion abbilden: Entwicklung, Fertigungsplanung, Vertrieb und was dergleichen alles vom PPS angeboten wird. Wir unterteilen hier auch wieder in funktionsallgemeine und funktionsspezifische Kriterien. Die funktionsallgmeinen Kriterien gelten für alle Funktionen. Da ist z.B. die Verarbeitungsart: Stapel/Dialog, Kopierfunktion oder der diskutierte objektorientierte Ansatz usw. Diese funktionsübergreifenden Kriterien haben wir gleichwohl so abgefragt, daß sie für jede Funktion spezifisch beantwortet werden müssen. Ein Simulationsansatz kann z.B. bei der Fertigung gegeben sein, im Vertrieb aber fehlen. Er könnte aber - weitestgehend - für alle PPS-Funktionsbereiche vorgesehen werden und darin unterscheidet sich dieses Kriterium von den funktionsspezifischen Kriterien. In diese Gruppe haben wir auch die PPS-interne Integrationsfähigkeit einbezogen. Bei der Einsetzbarkeit von Datenbanken ist die Integrationsfähigkeit meist universell gegeben, sonst nur zwischen bestimmten PPS-Funktionen. Funktionsspezifisch ist z.B. die Art der Variantentechnik: Plus/Minus, Gleichteile, Komplexstückliste usw. Zu den Kernfunktionen des PPS von Entwicklung bis Fertigung haben wir auch die ergänzenden Funktionen hinzugenommen: Vertrieb, BDE und Leitstand. Natürlich sind die Kriterien hier viel viel gröber als in unserer BDE-Marktübersicht. Da viele PPS-Systeme Ansätze für solche Funktionen bieten und u.U. spezifische Lösungen hierfür erübrigen, ist die Angabe sinnvoll. Die PPS Marktübersicht 1997 ist als Profi-Version auf CD für DM 1.500,- und auf Datenträger (Diskette) für DM 700,- erhältlich. Die CD-Version enthält über die Auswahldatenbank hinaus und unabhängig von den Kriterienprofilen umfangreiche weitergehende Produkt- und Herstellerinformationen. Das Produkt basiert auf einer Runtime-Version von dBase und läuft auf nahezu allen Betriebssystemplattformen. Ebenfalls erhältlich ist die, gleich aufgebaute, Marktübersicht BDE-System 1996/97 auf Diskette. In einer Datenbank sind etwa 300 BDE-Systeme funktional aufgeschlüsselt. |
Rahmenbedingungen für den PPS-EinsatzMit neuen Lösungen in die Zukunft Anforderungen neuer Märkte und Lösungen der Anbietervon Dipl.-Ing. Gernot SchäferWichtigstes Ziel bei der Einführung neuer Technologie ist heute, die Flexibilität des Unternehmens zu erhöhen. Gerade mittelständische Unternehmen richten sich auf die Anforderungen ihres zunehmend internationalen Engagements aus und tragen diesem mit dezentralen Strukturen und leistungs- fähigen Kommunikationsnetzen Rechnung. Im Zuge der Einrichtung von Cost- und Profit-Centern und der Auslagerung global verteilter Business-Units verlagern derzeit auch viele Technologieführer operative Bereiche wie Produktion, Montage oder auch Versandlager ins Ausland. Daraus resultieren völlig neue Anforderungen an einen effizienten PPS-Einsatz, da viele der aktuell installierten Systeme, anders als heute notwendig, funktional als Werkzeug zur Optimierung der Produktion und nicht als Instrument zur Steigerung der Marktleistung ausgeprägt sind. Der Mittelstand kann sich hier jedoch am wenigstens ein "Mittelmaß" leisten, weil er in der Abnehmer-Zulieferkette an exponierter Stelle steht. Im Gegenteil: Hier sind die Erfolgsfaktoren der industriellen Massenproduktion und die der handwerklichen Kleinserienfertigung zu vereinen. Die Abnehmer verlangen die Kundenorientierung und Flexibilität eines Handwerkers auf dem Preisniveau des hochautomatisierten Großbetriebs. Moderne PPS-Systeme müssen, damit sie die Anforderungen moderner Produktionsorganisation erfüllen, Lösungen für folgende Schlüsselbereiche anbieten:
Die PPS-Anbieter wissen um das Leistungspotential, das durch massiven und konsequenten IT-Einsatz aus heutigen Organisationen herauszuholen ist. Sie haben daher längst der technologischen Modernisierung ihrer Anwendungen Vorrang vor funktionalen Erweiterungen der ohnehin komplex gewordenen Systeme eingeräumt. Zumindest ist das Tenor der aktuellen Marketingwelle in dieser Branche. Denn soviel ist (vor allem den Anbietern selbst) klar: Die rasche Entwicklung der Informationstechnologie (gestern Client/Server, heute Internet, morgen ?) hat dazu geführt, daß kaum ein Anwender diese Zusammenhänge im Detail verstehen und daher auch nicht bei der PPS-Auswahl verifizieren kann. Im Vordergrund modernen PPS-Einsatzes stehen heute folgende Methoden bzw. Technologien:
Vor der Investition in ein PPS-System ist deshalb nicht nur auf das Vorhandensein aktueller Methoden und Technologien zu achten, sondern auf ihren Nutzen im Hinblick auf die oben dargestellten Key-Factors. Derzeit kann sich z.B. kein PPS-Anbieter leisten, seine PPS-Lösung nicht mit dem Etikett "Inter-/Intranet-fähig" zu versehen. Und es finden sich nur wenige Anbieter, die offen sagen: "...in Planung - wir sind noch nicht so weit." Tatsächlich Inter-/Intranet-fähig ist heute nur etwa jedes zwanzigste System. Der Rest verweist dabei auf Interfaces, Betriebssysteme mit TCP/IP-Protokoll oder andere technische "Optionen" hierfür. Gerade beim Trendbegriff Internet ist der Spielraum hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Umsetzungsweg besonders groß. Vor jeder weitergehenden Analyse, und dies gilt für alle diese Funktionen, ist vor allem zu hinterfragen, unter welchen Voraussetzungen und für welche konkreten Anforderungen die Technologien sinnvolle Alternativen darstellen. Die Schlüsselfrage lautet: Inwieweit und für welche Aufgabenstellungen kann ich mit den angebotenen Funktionalitäten eines PPS-Systems einen höheren Kundennutzen erzielen als ohne? |
Markttrends des PPS-MarktsAusgewählte Analysen von Prof. GeitnerDie Preisstruktur hat sich überraschend nach oben bewegt: Die relative Anzahl der Systeme unter 40.000 DM wie auch der mittleren Systeme ist gefallen. Die großen Systeme sind prozentual etwa um denselben gestiegen. Das könnte daran liegen, daß kleinere Hersteller mit niedrigen Preisen aufgeben und die Niedrigpreisangebote weniger glaubwürdig sind. Bei dem Betriebssystemangebot haben Windows (wobei Windows nur eine Oberfläche ist) und NT das Unix bereits überflügelt. DOS geht deutlich in den Ruhestand. Schaut man auf die Installationen statt auf die Systemangebote, so ist das Bild dort ähnlich. Nur OS ist noch wesentlich deutlicher gewachsen als das Angebot. (Die Gesamtsumme beträgt wegen der Mehrfachnennungen über 100 %). Deutlich wird der Rückfall für die proprietären Systeme. Bei den Datenbanken hat sich das Bild ziemlich geändert: Informix (früher auf Platz 1) hat seinen deutlichen Vorsprung an Oracle abgetreten. Bei den Anwendern ist das Bild ähnlich. Bei den Installationen liegt die DB AS/400 noch deutlich hinter Sybase. Die Arbeitskonzepte sind in der Literatur durch die Lean- und Logistikgedanken deutlich geprägt. Spiegelt sich das in den PPS-Systemen wieder? Eindeutig: Ja. Die höchste Zahl bei Anbietern und Installationen zeigt das logistische Konzept. Erstaunlich stark ist das kybernetische Konzept vertreten, mit über 70% bei den Angeboten und 80% bei den Installationen. Wir dürfen allerdings vermuten, daß die Regelungsansätze allethalben stark manuell unterstützt sind - was ja auch kein Fehler ist - und daß stark rechnergestützte Regelungen, wie sie beim Trichtermodell angewendet werden könnten, die Ausnahme sind. Das bestätigt auch die verhältnismäßig geringe Zahl der Nennungen für das Trichtermodell. Die Optimierungen sind mit immerhin 60% aller Nennungen dabei, also stärker vertreten als z.B Kanban. |
Literatur:Der PPS-Manager: Vom Betroffenen zum Beteiligten - ein Managementkonzept für erfolgreiche PPS-Projekte (Gernot F. Schäfer), Remseck 1996, 274 Seiten, DM 59,- [ISBN 3-932506-02-2] Client/Server-basiertes Geschäftsprozeßmanagement (Matthias Geisler), Remseck 1997, 230 Seiten, DM 39,- [ISBN 3-932506-03-0] Die Entwicklung eines kybernetisch orientierten Planungssystems zur Abbildung prozeßgebundener Organisationsformen (Helmut G. Polzer), Remseck 1997, 212 Seiten, DM 49,- [ISBN 3-932506-01-4] PPS ohne Bauchschmerzen (Michael Dippel, Uwe W. Geitner, Ulf Sadra, Michael Veckenstedt), Remseck 1997; 80 Seiten; DM 39,- [ISBN 3-932506-04-9] Die Bezugsadresse der Marktübersicht und der Bücher lautet: (Bei Dierektbestellung 10% Rabatt auf Buchpreis) Verlag Managementwissen Zukunft GmbH, Breslauer Straße 20, D-71686 Remseck am Neckar, Fax: +49 7146/891405, Tel: +49 7146/891403, E-Mail: GS.VerlagMWZOnline-bookstore: http://home.t-online.de/hoime/GS.VerlagMWZ
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