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Von der Vision zur Realität
Der Erfolg von MAXDATA

Die Geschichte von MAXDATA ist die Geschichte eines erstaunlichen Erfolges. Der Firmengründer Holger Lampatz, der zuvor ein kleines PC-Fachgeschäft geführt hatte, erkannte 1987 den Bedarf an qualitativ erstklassigen, aber dennoch preisgünstigen Monitoren. So entschloß er sich, nicht mehr selbst an Endkunden zu verkaufen, sondern andere PC-Fachhändler mit eigens produzierten Monitoren und dazugehörigen Grafikkarten zu beliefern.

Zent.gif - 11.8 K Durch den Aufbau einer Logistik, die es ermöglichte, Waren in großer Menge ab Lager liefern zu können, war MAXDATA in der Lage, die Stückkosten zu minimieren und die Eigenmonitormarke Belinea zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten. Da die Belinea-Monitore auf große Nachfrage stießen, wurde das Angebot immer mehr ausgeweitet. 1990 begann MAXDATA auch PC-Bestandteile zu assemblieren und unter der Eigenmarke Acrobat (nunmehr ARTIST) zu vertreiben.

1992 gesellten sich Notebooks hinzu und seit 1994 werden auch Peripherieprodukte von Drittherstellern von MAXDATA angeboten. In diesem Jahr beteiligt sich auch das Großhandelshaus Metro via Vobis mit 51% an MAXDATA. Ein Jahr später - Mitte 1995 - wird aufgrund der phänomenalen Geschäftsentwicklung der erste Schritt ins Ausland gewagt - nach Österreich.

Und die Österreich-Tochter steht ihrer deutschen Mutter um nichts nach. Schon im ersten vollen Geschäftsjahr 1996 wird ein Umsatz von 188 Millionen Schilling erzielt. Für 1997 erwartet der Geschäftsführer von MAXDATA Österreich, Thomas Hillebrand, bereits einen Umsatz von 400 - 500 Millionen Schilling. In Deutschland ist MAXDATA mittlerweile unumstrittener Marktführer im Monitorbereich mit einem Marktanteil von 11.5% - mehr als 5% vor dem nächsten Mitbewerber.

1996 wurden allein in Deutschland 408.000 Belinea-Monitore und 184.000 ARTIST-PCs ausgeliefert. In der Schweiz wurde 1996 die nächste MAXDATA-Tochter gegründet, 1997 folgte eine Niederlassung in Großbritannien. Im Laufe der nächsten Monate sind weitere Stützpunkte in Frankreich, Osteuropa, Skandinavien, Südeuropa, den Niederlanden, Taiwan und den Vereinigten Staaten geplant. Das große Ziel für das Jahr 2005 lautet, eines der bedeutendsten EDV-Handelshäuser weltweit zu werden.

MAXDATA in Österreich

Die Österreich-Tochter wurde Mitte 1995 als erste MAXDATA-Niederlassung im Ausland gegründet. Die ersten Monate standen ganz im Zeichen einer intensiven Aufbauarbeit. Nach und nach konnten immer mehr PC-Fachhändler und Endkunden von der Qualität der MAXDATA-Produkte überzeugt werden. Für 1996 hatte sich die österreichische Mannschaft 120 Millionen als Ziel gesetzt, 188 Millionen sind es dann bis zum Jahresende geworden. Durch dieses hervorragende Ergebnis waren schon 18 Monate nach der Gründung alle Investitionen bei weitem wieder hereingespielt.

Ein zwanzigköpfiges Team beliefert mittlerweile 1200 PC-Fachhändler in ganz Österreich und hat 1996 am österreichischen Monitormarkt bereits einen Marktanteil von 5% erreicht. Der Anteilam PC-Sektor beläuft sich 1996 bereits auf 4%. Seit dem Jahreswechsel 1996/97 leitet Thomas Hillebrand die Geschäfte von MAXDATA Austria. Der 30-jährige Manager hatte zuvor schon Erfahrungen als Vertriebsleiter und Verkaufstrainer für verschiedene Unternehmen im In- und Ausland gesammelt. Sein Ziel lautet, nach der Aufbauphase der vergangenen zwei Jahre die Marktpräsenz weiter zu steigern und 1997 einen Umsatz von 400 - 500 Millionen zu erreichen.

"Davon werden rund 30 Prozent Umsatzanteile die Monitore ausmachen, rund 45 Prozent die PCs und Notebooks, der Rest Drucker, Komponenten, Software", erläutert Hillebrand. "Bei den Monitoren planen wir noch 1997 einen Marktanteil wie in Deutschland - also bis zu 13 Prozent. Bereits im ersten Quartal waren wir in Österreich bereits Marktführer."

MAXDATA Austria ist mit der Europa-Zentrale in Marl (Nordrhein-Westfahlen) konstant via Satellit verbunden. Verfügbarkeiten und Lagerbestände können somit jederzeit an die Kunden sofort weitergegeben werden. Die Auslieferung der bestellten Produkte erfolgt innerhalb von 48 Stunden direkt aus Marl. Diese kurzen Lieferzeiten und die hohe Produktverfügbarkeit helfen dem PC-Fachhandel eigene Lagerkapazitäten abzubauen und so Kostenvorteile zu erwirtschaften.

Die Niederlassung in Wien besitzt eine eigene Werkstätte und ein eigenes Ersatzteillager, durch die Servicemaßnahmen ungewöhnlich rasch durchgeführt werden können. Großen Wert legt MAXDATA Austria auch auf eine gute telefonische Betreuung der Fachhändler. Zahlreiche Anschlüsse und kompetentes, freundliches Personal sorgen für eine rasche Erfüllung aller Wünsche.

Die MAXDATA-Philosophie

"Immer besser", das zentrale Leitbild von MAXDATA, bedeutet für jeden Mitarbeiter, sein gesamtes Handeln ständig in Frage zu stellen und in einer schrittweisen, konstruktiven und schnellen Weise zu verbessern. Aus eigenem Antrieb und mit voller Verantwortung nehmen die Mitarbeiter Verbesserungen mit dem Ziel vor, die Leistungsfähigkeit von MAXDATA dauerhaft zu steigern und damit "immer besser" zu werden.

Der Kunde steht im Mittelpunkt des Denkens und Handelns aller Mitarbeiter. Alle Mitarbeiter bieten dem Kunden durch ihre Freundlichkeit, ihr Engagement und ihre Schnelligkeit ein Spitzenservice. Es ist das Ziel aller Mitarbeiter, mit dem Kunden langfristige Beziehungen aufzubauen, die im Sinne einer Partnerschaft von Vertrauen und Fairneß getragen sind. MAXDATA liefert ausschließlich an PC-Fachhändler und nicht an Cash & Carry-Märkte. Nur Fachhändler können dem Endkunden auch die notwendige umfassende Beratung liefern.

MAXDATA startet Ost-Erweiterung von Österreich aus

Innerhalb des nächsten halben Jahres wird MAXDATA von Österreich aus in zahlreichen Ländern Osteuropas Verträge mit Distributoren abschließen. Zum Export Manager wurde Ing. Jaro Travnik bestellt, der durch seine Osteuropa-Erfahrung und seine Marktkenntnisse für einen raschen Einstieg in diese Märkte sorgen wird. In der ersten Phase ist die Bearbeitung der direkten Nachbarländer Österreichs - Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien vorgesehen.

"Der Fokus liegt zuerst sicher auf den Bildschirmen", erläutert Maxdata Österreich Geschäftsführer Thomas Hillebrand. üSo konnten wir jetzt im Juni bereits die ersten Bestellungen über ein paar hundert Monitore entgegennehmen. Je nach der Marktentwicklung werden wir dann mit der anderen Produktpalette nachziehen. In einer späteren Phase ist auch die Gründung eigener Maxdata Niederlassungen vor Ort möglich."

In der zweiten Stufe werden dann die Märkte in der Türkei, Griechenland, Rumänien (Moldawien), Bulgarien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina erschlossen. Hier werden die ersten Verkaufsaktivitäten in den Herbstmonaten über die Bühne gehen.

Den Abschluß bildet die dritte Stufe, bei der Niederlassungen in Rußland (GUS), der Ukraine, Lettland, Litauen und Estland gegründet werden. Bis zum Jahresende sollen auch in diesen Ländern die ersten MAXDATA-Produkte abgesetzt werden. Das Ziel für 1997 lautet, in allen Ostländern bis zum Jahresende 50.000 Belinea-Monitore zu verkaufen. o