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LAN-Modernisierung: Switching im BackboneMit Switching-Techniken Bandbreite effizienter nutzen - das ist die Herausforderung an Unternehmen, die auch vor dem Hintergrund von Intranets und Client/Server- Architekturen eine leistungsfähige Netzwerkstruktur erhalten wollen.
Mit modernen Switching-Verfahren lassen sich verfügbare Bandbreiten in Netzwerken einfach aber wirkungsvoll erhöhen. Die neuesten Switching-Technologien bieten dem Anwender hohe Performance und leichte Konfigurierbarkeit und sind in der Regel kostengünstiger als Bridges und Router. Immer mehr Anwender planen, ihre Netze mit zukunftsweisenden Switching-Architekturen und mit integrierten High-Speed Netzwerk-Technologien zu optimieren. Vor dem Hintergrund von Intranets und dem Trend zu Client/Server-Architekturen macht es Sinn, die Router-Funktionalität durch möglichst flache, geswitchte Netze mit VLAN-Strukturen zu ersetzen, um im Kern des Netzes mit seinen Server-Pools eine bestmögliche Performance gewährleisten zu können. Netzwerkintegrator Datentechnik bietet den Unternehmen Netzwerk-Zukunft mit Switching Technologien für den Workgroup-, Abteilungs- und Backbone-Bereich. Für die richtige Lösung stehen bei Datentechnik die neuesten Multi-Layer-Switching Technologien von 3Com, Allied Telesyn, Bay Networks, und Fore zur Wahl. Damit verfügt die Datentechnik über wirkungsvolle Antworten auf unterschiedlichste Technologie- und Multi-Layer-Anforderungen. Integrierte Lösungen für LAN und WANBei der Auswahl der Multi-Layer-Switches orientiert sich Datentechnik an den Anforderungen des Kunden, wobei natürlich Faktoren wie Betriebssicherheit, längstmöglicher Lebenszyklus der Komponenten, Migrationsmöglichkeiten zusätzlich Berücksichtigung finden. Hier ein Beispiel, wie mit modernster Switching-Technologie "traditionelle" LANs modernisiert werden können: In einem LAN hat jede Abteilung ihr eigenes Shared LAN als Kollisionsdomäne mit einem eigenen lokalen Server. Die Verbindung zwischen den Shared LANs, sowie die Anbindung unternehmensweiter Ressourcen (Datenbank-Server, Host, WAN-Verbindung, und anderes mehr) erfolgt mit Collapsed Backbone, realisiert mit einem zentralen Router. Die Integration des Routers war natürlich verbunden mit der Einführung einer Adreßstruktur auf Layer 3-Protokollebene (IP, IPX). Ist diese Netzstruktur vom Durchsatz oder von der Anzahl der Routerports an der Leistungsgrenze angekommen, so ist der Austausch des Routers gegen einen leistungsfähigeren Router mit hohen Kosten verbunden. Selten lassen sich die bestehenden Routermodule in das neue Chassis integrieren. Die getätigte Routerinvestition ist somit verloren. Zusätzlich bieten Router aber nicht immer die Latency, die man sich beim Zugriff auf zentrale Ressourcen erwartet. Der Einsatz eines Layer 2 Switches mit High Speed Anbindung der zentralen Ressourcen würde zwar eine enorme Performanceverbesserung bewirken, die Layer 3 Adreßstruktur müßte jedoch entweder auf ein flaches Adreßkonzept umgestellt werden (bedeutet einen Eingriff in alle Endgeräte), oder sie müßte mit VLAN, basierend auf Port- oder MAC-Adressen umgestellt werden - beides ist sehr aufwendig zu administrieren, speziell dann, wenn Arbeitsplätze übersiedelt werden oder mit Notebooks von verschiedenen Stellen aus auf das Netz zugegriffen wird. Layer 3 Switching mit "Autolearning"Die Datentechnik-Lösung für dieses Beispiel basiert auf Layer 3 Switching mit "Autolearning". Der große Vorteil für den Kunden dabei liegt im einfachen Umstieg vom gerouteten Collapsed Backbone auf die "Switched-Lösung". Alle Endgeräte können ohne Änderung in das neue Netz integriert werden. Lediglich bei den zentralen Servern ist der Austausch der Adapterkarte auf eine schnellere Technologie vorteilhaft. Der verwendete Layer 3 Switch bringt den Durchsatz eines Layer 2 Switches, lernt jedoch die IP-Adreßstruktur des Netzes automatisch und bildet dementsprechend virtuelle Netze. Zusätzlich beinhaltet der Switch auch VLAN-Routing, das den Datenverkehr zwischen den VLANs (zwischen den Layer 3-Subnetzen) sicherstellt. Der bestehende Router kann für den WAN-Zugriff weiter genutzt werden - auch diese Investition ist damit geschützt. Generell sollten bei Switches im Backbone folgende Punkte beachtet werden:
Da das Backbone die gesamte Leistung des Datennetzes entscheidend beeinflußt, ist es wichtig, daß ausreichender Durchsatz im Backbone-Switch, als auch entsprechende Bandbreite für das Backbone-LAN zur Verfügung gestellt wird. Switches und Workgroup-UmgebungenIn Workgroup Umgebung ermöglichen Switches von 3Com, Allied Telesyn und Bay Networks die Erhöhung der aggregierten Bandbreite. Pro Port wird die volle Netzwerkbandbreite zur Verfügung gestellt. Wichtige Merkmale für die richtige Wahl von Workgroup-Switches sind folgende Kriterien:
Ähnliches wie für Workgroup-Switches gilt auch für Abteilungs-Switches. Speziell aber im Hinblick auf High-Speed Ports und unterstützte Adressen werden an einen Abteilungs-Switch höhere Anforderungen gestellt. Von Vorteil haben sich im Abteilungsbereich Geräte herauskristallisiert, die auf der einen Seite ein modulares Design aufweisen und auf der anderen Seite verschiedene LAN-Technologien wie Ethernet, Fast Ethernet, Token Ring, und anderes unterstützen. Zur Bildung unternehmensweiter virtueller Netze sollten die Abteilungs-Switches in ein gemeinsames VLAN-Konzept mit dem Backbone-Switch integriert werden können. Bezugsquelle:
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