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Wirtschaft 4/98

SkiData mit Rekordumsatz

Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte für SkiData, einem der weltweit führenden Hersteller von elektronischen Zutrittssystemen, einen Gewinn von 27 Millionen öS.

Dabei war das Geschäftsjahr 1997 durch eine ganze Reihe von Veränderungen gekennzeichnet, die erst positiv bewältigt werden mußten. Das Salzburger Unternehmen erhielt im März 1997 mit der französischen Gemplus-Gruppe einen neuen Mehrheitseigentümer, zwanzig Prozent der Anteile verblieben weiterhin bei der Constantia-Gruppe.

Mit Juli 1997 wurden die österreichischen Unternehmen der SkiData-Gruppe in der SkiData AG verschmolzen. Und mit dem neuen Vorstand wurde eine strategische Neuorientierung eingeleitet.

Im Geschäftsjahr 1997 konnte ein Gesamtumsatz von 752 Millionen öS erreicht werden. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 18 Prozent. Aufgrund des Umsatzwachstums und der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen konnte das Geschäftsjahr auch mit einem Gewinn von 27 Millionen öS nach Steuern abgeschlossen werden.

Zu diesem positiven Geschäftsergebnis haben vor allem Großaufträge in den Geschäftsbereichen Ski Access und Park Access beigetragen. Damit schreibt die SjkiData AG nach den weniger erfreulichen Ergebnissen der Jahre 1994 bis 1996 wieder schwarze Zahlen.

Im Jahr 1997 hat das Unternehmen außerdem mehr als 110 Millionen öS in Forschung und Entwicklung investiert. Damit soll der Vorsprung im Bereich elektronischer Zutrittslösungen gewahrt bleiben. Das Unternehmen präsentierte bereits vor Jahren eine Software-Lösung auf Windows NT-Basis.

Für die Zukunft der SkiData AG setzt der Vorstand aber nicht nur auf die Synergien mit dem französischen Mehrheitseigentümer, sondern vor allem auf drei Faktoren: Internationalisierung, strategische Partnerschaften im Vertrieb und Öffnung der Systemplattformen.o


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