
CASE: Von Relational zum ObjektDer Innovator 6.1 von MID ermöglicht die Abbildung von Datenmodellen aus der relationalen Welt in der objektorientierten Modellierung.Durch die "Mapping" genannte Funktion sind Unternehmen jetzt in der Lage, auch geschäftskritische Applikationen, die in der Regel auf bestehenden Anwendungen und Datenmodellen aufsetzen müssen, objektorientiert zu entwickeln. Der Innovator ist ein integriertes CASE- und BPE-Werkzeug, das neben einer vollen Unterstützung der objektorientierten Standards auf bereits bestehenden Applikationen und vorliegenden Datenmodellen aufsetzen kann. So wird ein nahtloser Übergang zwischen relationaler und zukunftsträchtiger objektorientierter Welt erreicht. Mit Mapping ist es möglich, relationale Datenmodellierung in objektorientierter Modellierung abzubilden. Umgekehrt lassen sich persistente, also dauerhaft gespeicherte Daten aus einem objektorientierten Modell in ein relationales Datenmodell einbinden. Neue Anwendungen können so - wenngleich objektorientiert modelliert - bestehende Datenmodelle miteinbeziehen. Bei der Überführung der Daten werden die strukturellen Gemeinsamkeiten von Entity-Relationship- und Klassendiagrammen ausgenutzt: Klassen bilden Entitätstypen ab, Attribute beschreibende Attribute, Beziehungselemente werden Assoziationen oder Linkklassen zugeordnet. Änderungen lassen sich durch einen inkrementellen Abgleich übernehmen. Dies ist möglich, da nicht einfach Daten übernommen, sondern nur Zuordnungen hergestellt werden. Diese werden im Repository, einer zentralen Komponente des Innovator, abgelegt. In die Version 6.1 lassen sich auch das Oberflächen-Werkzeug GRIT, die Entwicklungsumgebung SNIFF++ sowie die OO-Datenbank Poet einbinden. Der neue Innovator soll im Juli 1998 auf den Markt kommen. Bezugsquelle: MID GmbH Tel. 0049-911/968 36-0 |