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Hardware 4/98

Intel Celeron-Prozessor

Intel ergänzt sein "Intel Inside" Programm durch einen neuen Markennamen.

"Celeron" sollen ab jetzt die Mikroprozessoren heißen, die von Intel speziell für den sogenannten Basic-PC entwickelt werden. PCs dieser Kategorie bewegen sich in einem Preisrahmen von knapp über 10.000,- öS und weisen die Kernfunktionen zu einem Preis für den PC-Einsteiger auf.

Der Celeron-Prozessor basiert auf der gleichen Intel P6-Architektur wie der Pentium II und bietet PC-Herstellern für das angesprochene Marktsegment eine kostengünstige Produktionsbasis. Der Prozessor soll gegen Mitte des Jahres in den entsprechenden PCs verfügbar sein. Auch am oberen Ende des Marktes, bei den Servern und Workstations, plant Intel gegen Ende des Jahres eine neue Prozessorbezeichnung. Mit Pentium II werden nach wie vor die Prozessoren der leistungsfähigen Mainstream-Klasse bezeichnet.

Intel setzt damit auf eine neue Marktstrategie und orientiert sich an den Anforderungen der unterschiedlichen Marktsegmente. Bisher wurde die jeweils neue Prozessorgeneration für die oberste Leistungsklasse des PC-Marktes entwickelt, um dann nach und nach in den Massenmarkt "hinunterzuwachsen". Wie aber Intel CEO Dr. Andrew S. Grove dazu ausführt, bestehe der "einst einheitliche Markt inzwischen aus zahlreichen Marktsegmenten, die jeweils spezifische Produktleistungsmerkmale erfordern."


Bezugsquelle:
Intel GmbH
Tel. 0049-89/991 43-0

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