
Highspeed Cabling in der HeilpädagogikMenschliche(re) Systeme durch technische VernetzungDer "Shooting Star" unter den österreichischen Netzwerkunternehmen, Highspeed Cabling, erweist sich auch beim sozialen Engagement als innovativ.![]() "Am Anfang", so berichtet Ing. Norbert Kaspar, Geschäftsführer von Highspeed Cabling und Top-Jungunternehmer des Jahres 1997, "stand der Gedanke, Geld statt für Weihnachtskarten lieber einem sinnvollen sozialen Projekt zur Verfügung zu stellen. Daraus erwuchs dann eine enge Kooperation mit dem Heilpädagogischen Zentrum Hinterbrühl." Seit nunmehr zwei Jahren kommt diese Einrichtung des Landes Niederösterreich, die über 220 Kinder und Jugendliche aus zerrütteten (Familien-) Verhältnissen stationär versorgt und therapeutisch betreut, in den Genuß des "Weihnachtsbudgets" von Highspeed Cabling. Das Engagement erschöpfte sich aber nicht nur im Ausstellen eines Schecks, sondern führte zu einer engen Kooperation. In Zusammenarbeit mit Hofrat Dr. Ernst Tatzer, Direktor der Heilpädagogischen Station und des NÖ Landesjugendheims Hinterbrühl, wurde ein Projekt zur Vernetzung der Station entwickelt. Dabei werden die zehn Gebäude des rund 70.000qm großen Geländes mit einer netzwerktechnischen Infrastruktur versehen, die nicht nur die Verwaltungs- sondern auch die pädagogischen Einheiten in das Netzwerk einbezieht. Bei diesem Projekt geht es aber um mehr, als um eine rein technische Hilfestellung, weil die Kinder und Jugendlichen von Anfang an in die Planung und Errichtung des Netzwerks eingebunden werden. So werden die Kinder im Rahmen des therapeutischen Werkens Kabel verlegen und für die "Bebilderung" der Netzwerkstruktur sorgen. Und nach erfolgter Installation werden sie von heilpädagogischen und therapeutischen Programmen ebenso profitieren, wie von einem spielerischen Erlernen moderner Technologien. "Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Wiedereingliederung von Kindern und Jugendlichen in ein möglichst normales Lebensumfeld beziehungsweise in den Arbeitsprozeß", erläutert dazu Direktor Dr. Ernst Tatzer. "Mit diesem Projekt erhalten sie jetzt ein Basiswissen, mit dem der spätere Zugang zu allen Angeboten der Informationsgesellschaft und die soziale Eingliederung erleichtert werden." o |