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Software 4/98

Die weltweite Einführung von Workflow wird Realität

Unter dem Codenamen Atlantic hat Staffware ein neues Projekt angekündigt, dessen erste Komponenten auf der CeBIT in Hannover vorgestellt wurden.

Das Projekt Atlantic zeichnet sich durch vier Merkmale aus:

  • Deutlich erhöhte Skalierbarkeit, wodurch Zehntausende von Anwendern und mehrere hunderttausend Transaktionen pro Tag unterstützt werden
  • Erweiterte Funktionalität durch den neuen Staffware Case Manager
  • Nutzung neuester Schlüsseltechnologien. Vollständige Integration einer VBA-Entwicklungsumgebung und Unterstützung für COM der zweiten Generation. Dies erleichtert erheblich die Einbindung branchenspezifischer und anderer Applikationen in Geschäftsprozesse.
  • Neue Web-Client-Option auf DHTML-Basis mit XML-Unterstützung sowie Erweiterungen des derzeitigen Web-Clients auf Java-Basis.

"Das Projekt Atlantic ist eine bedeutende Entwicklung von Staffware. Es baut auf der skalierbaren Architektur von Staffware 97 auf, um unseren Kunden und Partnern die breiteste Palette an Plattformen bereitzustellen. So können jetzt neben mehreren Client/ Server-Systemen auch mehrere Web-Clients - sowohl auf Basis von NT als auch Unix - gemeinsam eingesetzt werden. Ich kenne keinen anderen Workflow-Anbieter, der derzeit in der Lage wäre, dies zu tun", sagte der Vorstandsvorsitzende und Gründer von Staffware, John O'Connell.

Die neuen Entwicklungen bieten den Kunden beträchtliche Vorteile, denn diese können damit sicherstellen, daß ihre Applikationen unternehmensweit eingeführt werden. Außerdem können sie Staffware auch für Applikationen mit hohem Transaktionsaufkommen einsetzen, beispielsweise für Applikationen im Bereich der Wertschöpfungskette oder im Online-Shopping, wobei stets eine erstklassige Performance gewährleistet ist. Im Rahmen des Projekts wird auch Staffwares Unterstützung der Standards der Workflow Management Coalition ausgedehnt, so daß auch die Kompatibilität gesteigert wird.

Die Kernfunktionen von Staffware ermöglichen den Kunden eine noch schnellere Implementierung aller Arten von Geschäftsabläufen; dabei liegt der neue Schwerpunkt auf Case-Management-Applikationen, wie sie typischerweise in Kundenberatungszentren eingesetzt werden.

Die architekturbezogenen Entwicklungen wie VBA und die erweiterte Unterstützung der COM-Technologie von Microsoft stellen eine komponentenorientierte Architektur bereit, die eine einfache Einbettung von Staffware in andere Applikationen ermöglicht. Dadurch können OEM-Anbieter, Systemintegratoren, IT-Entwickler in Unternehmen sowie unabhängige Softwareanbieter ihre Applikationen auf schnelle Weise workflow-fähig machen.

Darüber hinaus stellt die VBA-Integration Visual-Basic-Entwicklern eine ideale Umgebung zur Verfügung, in der sie prozeßfähige VB-Applikationen erstellen können.

Durch das stetige Wachstum des Internet benötigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten zur Implementierung von Applikationen in Intranets oder im Internet. Mit Staffware Global V.1.0 stellte Staffware im April 1997 als erstes Unternehmen einen Java-basierenden Web-Client vor. Nun hat Staffware eine neue Version des Java-Client angekündigt, die praktisch die gleiche Leistung und Funktionalität wie der Staffware97-Client bietet. Zusätzlich wird Staffware einen vollständig neuen DHTML-Client anbieten.

Mit Staffware 97 und Staffware Global eroberte Staffware 1997 neues Terrain. In diesem Jahr wird die Stellung von Staffware durch das Atlantic-Projekt weiter ausgebaut, indem eine neue Generation von Work-Management-Technologie genutzt wird, deren Applikationen für mehrere zehntausend Anwendern unter Verwendung von Component-Object-Technologien implementiert werden können.

Mit dem Atlantic-Projekt werden die potentiellen Möglichkeiten von Workflow in die Tat umgesetzt, wodurch Workflow zu einem integralen Bestandteil der IT-Infrastruktur aller Unternehmen werden kann.


Bezugsquelle:
Staffware GmbH
Tel.: 0049-6196/500 620
Fax: 0049-6196/500 610

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