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Baco:Sind Sie im Streß?
Fendrich: Naja, wir sind gerade mitten in einer Produktion und es sind uns gerade ein paar Geräte eingegangen...
Baco:Was nehmen Sie denn derzeit auf?
Fendrich: Eine Sängerin, die bei mir in der Band singt, macht gerade ein Soloalbum, das produziert mein Bruder mit einer jungen Band, die schon in London gespielt hat.
Baco:Reden wir über die wunderbare CD-ROM. Wessen Idee war das?
Fendrich: Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich habe damit eigentlich relativ wenig zu tun. Mir wurde gesagt: Mach' das. Ich persönlich bin ja kein Freund von Computern, ich bin bloß gezwungen, sie zu verwenden. Ich schaue immer fasziniert, wie mein Fünfjähriger mit Videospielen umgeht, das ist für mich eine fremde Welt, für die ich mich auch nicht so begeistern kann. Ich will nicht sagen, das ist alles ein Schmarrn, was die gemacht haben, aber es ist auch keineswegs meine neue Zielrichtung oder so. Ja, es gefällt mir. Respekt, was man alles machen kann, aber in Wahrheit entreißt mir ein Computerspiel, und sei es auch noch 'interaktiv' oder wie das heißt, keine Begeisterung. Ich habe meiner Plattenfirma den Gefallen getan, die das - gemeinsam mit IBM - eben unbedingt machen wollte. Ich habe gesagt: Okay, aber verlangt nicht von mir, daß ich mit fliegenden Fahnen hinausgehe und sage: 'Das ist das Non plus ultra'. Im Gegenteil, ich bin einer, der sagt: 'Big brother is watching you.' Computer sind auch Überwachung.
Baco:Ich finde es gut, daß sie sowas sagen, wir brauchen auch nicht dauernd Lobeshymnen...
Fendrich: Ich kann auch nichts gegen das Produkt sagen, mich persönlich interessiert das überhaupt nicht, irgendwelche Fragen zu beantworten, um irgendwo 'hineinzukommen'. Was mich fasziniert ist, wenn ich im Louvre spazierengehen kann, sowas habe ich auch schon gelesen. Ich bin eben kein großer Freund der Computer in jeder Form, wahrscheinlich weil ich auch ein bißchen Angst vor ihnen habe - sie sind mir ein bißchen zu unheimlich geworden in den letzten Jahren.
Baco:Verwenden Sie selbst Computer?
Fendrich: Ich muß. Ich habe einen Laptop, der ist quasi eine Endlos-Schreibmaschine.
Baco:Mit Spracherkennung?
Fendrich: Sie meinen, der schreibt, was ich sage? So etwas gibt es schon?
Baco:Ja. Von IBM.
Fendrich: Das wäre überhaupt ein Wahnsinn.
Baco:Ja, da erspart man sich wirklich einiges. Die Geräte sind zwar noch nicht 100%ig am optimalsten Standard, aber es gibt praktisch jede Woche auf irgendeinem System eine Verbesserung.
Fendrich: Und der schreibt das wirklich?
Baco:Ja, der schreibt das.
Fendrich: Das wäre ideal für mich. Das sehe ich als vernünftiges Werkzeug. Da kann man auch im Auto eventuell diktieren. Für die Musikanwendung arbeite ich auf einem Atari mit einem Sequenzer-Programm.
Baco:Dem Notator? Mit dem arbeite ich auch.
Fendrich: Obwohl ich eigentlich schon mit dem Apple liebäugle, der natürlich viel mehr kann. ... Insofern bin ich gezwungen, mit Computern umzugehen, weil sie mir wirklich die Arbeit erleichtern, außerdem kann man Orchester-Arrangements mit einem Computer sehr leicht erstellen, selbst wenn man nicht der beste Notist ist. Man findet schnell heraus, wie etwas klingen wird, das ist schon ein großer Vorteil. - Im Gegensatz zu Videospielen, die ich nicht so schätze - da ist mir die Zeit zu schade, wenn ich ehrlich bin.
Baco:Wenn man Kinder hat, sieht man natürlich auch die etwas sonderbaren Auswirkungen.
Fendrich: Unsere Kinder sind Gott sei Dank auch sehr sportinteressiert. Der Fünfjährige spielt zwar mit seinem Game-Boy in unglaublicher Weise, da komme ich nicht einmal in die 'Erste Welt'. Aber sie sitzen nicht andauernd davor, denn das Zeug ist zum Glück auch ganz schön oft kaputt.
Baco:Sie verwenden Computer also nur als Gebrauchsgegenstände?
Fendrich: Ja.
Baco:Eventuell Briefeschreiben und normale Textverarbeitung?
Fendrich: Ja, das mache Gott sei Dank nicht ich, sondern meine Frau.
Baco:Kehren wir zurück zur CD-ROM, trotz aller Ressentiments. Wer hat die Idee gehabt?
Fendrich: Auch da bin ich überfragt. Ich wurde einfach mit der Situation konfrontiert, daß so etwas gut wäre. Ich war mit den Gedanken sowieso woanders, ich habe gerade an meinem Musical geschrieben. Ich habe gesagt: 'Gut, macht es, aber stört meine Kreise nicht'. Dann wollten sie mich einladen, um mir das vorzuführen und ich habe mich immer davor gedrückt und war bei der Präsentation eigentlich schon sehr erstaunt. Die Idee, glaube ich, kam seitens IBM.
Baco:Ist der Fechter noch in irgendeiner Form beteiligt?
Fendrich: Ja, an dem Projekt hat sicher auch der Fechter noch in irgendeiner Weise die Rechte. Ich halte alle bestehenden Verträge fairerweise ein. Verlagsrechtlich ist das für ihn nicht uninteressant gewesen.
Baco:Die mit Fechter noch bestehenden Vereinbarungen halten Sie weiterhin ein?
Fendrich: Konzerttermine, die er ausgemacht hat - zum Teil schon vor eineinhalb Jahren - muß ich natürlich wahrnehmen, denn wie kommen die Leute dazu? Ich habe nach wie vor mit ihm einen Verlagsvertrag, aus dem ich natürlich nicht herauskomme, denn Verlagsverträge sind langfristig. Aber ich habe seit einiger Zeit schon einen eigenen Verlag, in dem ich meine Sachen verlege.
Baco:Was sind Ihre derzeitigen Aktivitäten?
Fendrich: Für die nächsten zwei Jahre bin ich praktisch ausgebucht, weil ich ein Angebot habe, ein Musical für das Theater an der Wien zu schreiben, das mich sehr beansprucht und sehr viel Zeit braucht. Ich habe einen Film im Mai, zu dem ich auch die Musik machen muß - dann ist '96 schon um. '97 wird wahrscheinlich eine Serie herauskommen, damit bin ich die nächsten zwei Jahre sowieso voll beschäftigt. Während dieser Zeit werde ich mir eben so etwas wie ein eigenes Büro aufbauen.
Baco:Auch für den Verlag?
Fendrich: Auch für den Verlag. Ich brauche keinen Manager in diesem Sinne, ich brauche eine Anlaufstelle. Ich halte aber selbstverständlich die alten Verträge ein.
Baco:Können Sie diese drei Projekte ein bißchen näher umreißen? Der Film im Mai ist das nächste?
Fendrich: Das war ein Angebot von der Lisa-Film, das lief auch noch über den Herbert Fechter. Eine Komödie, in der ich einen Scheidungsanwalt spiele. Eine recht witzige Geschichte, im Stil vom Monaco-Franze, wenn man das so will.
Baco:Ein Kinofilm?
Fendrich: Nein, eine Fernsehserie. Nur wollten wir nicht gleich mit einer Serie auf schnell-schnell, denn für mich steht viel auf dem Spiel. Ich habe nur einen Versuch in diesem Metier! Daher machen wir Mai, Juni einen relativ aufwendigen Pilotfilm, mit dem wir dann zu den Fernsehsendern gehen. Dazu schreibe ich auch die Musik, und das ist sehr zeitintensiv. Aber das Hauptprojekt ist das Musical. Ich bin schon mit dem Rudi Klausnitzer vom Theater an der Wien im Gespräch. Wir haben die Geschichte, wir haben einen Großteil der Musik, wir brauchen nur noch einen guten Dramaturgen, der das jetzt in eine bühnentaugliche Form bringt. Jedenfalls ist das ein sehr ernsthaftes Projekt, das ich fast schon besessen verfolge. Es nimmt mich sehr in Anspruch.
Baco:Der Arbeitstitel?
Fendrich: 'What's crazy?'. Ich mache das in zwei Sprachen, einen englischen Dramaturgen habe ich schon, aber bei uns scheinen gute Dramaturgen sehr schwer zu finden zu sein.
Baco:Können Sie ein bißchen etwas über die Story verraten?
Fendrich: Es ist eine verrückte Geschichte. Eigentlich eine Liebesgeschichte, die - im Gegensatz zur Weltliteratur - nicht mit dem Tod endet, sondern damit beginnt. Es spielt in einer Rehabilitationsklinik, wo ein sehr bekannter aber eigentlich unleidlich erfolgreicher Sänger einen Selbstmordversuch hinter sich hat und ins Koma fällt und sich vorher in ein autistisches Mädchen verliebt hat. Er fällt ins Koma wegen des Selbstmordversuches, sie weckt ihn aus diesem Koma auf und beginnt auch wieder zu reden. Das klingt zwar sehr sehr traurig, ist aber zeitweise sehr, sehr lustig und sehr positiv. Zwei Menschen beschließen aus Liebe zueinander zu leben und nicht aufzugeben, mit allen Konsequenzen. Diese Geschichte muß noch ein wenig reifen, aber der Plot ist meiner Ansicht nach gut. Es ist sehr wichtig, daß man auch solche Geschichten erzählt.
Baco:Wann soll das aufgeführt werden?
Fendrich: Ich weiß es nicht, aber so bald wie möglich. Wenn man zu sehr daran herumbastelt, verliert man den Bock, das ganze auch auf die Bühne zu stellen. Ich brauche in den nächsten zwei oder drei Wochen eine definitive Entscheidung, denn letztlich will ich die Vorproduktionskosten nicht alleine tragen. Bis jetzt hat mir der Spaß schon fast eine Viertel Million Schilling gekostet. Für Musiker und für die Demos, die heutzutage auch schon auf CDs gepreßt werden. Die müssen in guter Qualität sein, um die Leute zu überzeugen und zu begeistern, und das kostet natürlich Geld.
Baco:Es ist also noch nicht fix, daß es aufgeführt wird, aber wahrscheinlich?
Fendrich: Es gibt noch keinen Termin. Und um die Wahrheit zu sagen, es ist noch nicht fix, aber ich hoffe doch sehr.
Baco:Und es soll im Theater an der Wien aufgeführt werden?
Fendrich: Das wäre mein Traum, aber ich mache es überall. Rudi Klausnitzer hat sehr großes Interesse bekundet, aber da gibt es noch das Raimund-Theater, das aber wahrscheinlich blockiert ist durch das Biest. Es existieren genug andere Bühnen in Wien, wo man das machen kann. Man kann es auch nicht in Wien machen, aber ich würde es gerne in Wien machen.
Baco:Spielen sie selbst mit?
Fendrich: Ich würde selber mitspielen, ja...
Baco:Kehren wir noch einmal zur CD-ROM zurück. Das war ein Projekt, wo Sie ihre Privataufnahmen usw. zur Verfügung gestellt haben, damit die Fans, die ja das auch immer wollen, in mehrere Ebenen vordringen können, und Sie haben sich zu Promotionsaktivitäten bereit erklärt,...
Fendrich: Ja.
Baco:...aber Sie stehen nicht mit Herz und Seele dahinter?
Fendrich: Die CD-ROM ist gut gemacht, und ich kann die Leute nur bewundern, die so etwas zustandebringen. Ich weiß nicht, wie wichtig es ist, daß man ein Privatvideo sieht, ich bin da etwas ängstlich. Wenn ich gewußt hätte, wie sehr das ins Privatleben eindringt, hätte ich wahrscheinlich nicht die Genehmigung gegeben, das muß ich Ihnen ganz ehrlich sagen. Ich bin sowieso der Hans-Dampf-in-allen-Gassen, aber Sie werden von mir nie eine 'Homestory' lesen oder mich mit der Heckenschere sehen. Ich versuche meinen Privatbereich wie einen Augapfel zu hüten, und das geht mir, wenn ich ehrlich bin, ein bißchen zu weit. Es ist lieb gemacht, aber es geht mir schon zu nahe, da habe ich mich eigentlich nicht darum gekümmert. Ich habe argumentiert, das ist mein Privatbereich und den möchte ich nicht so offengelegt haben. Darauf haben sie geantwortet "Die anderen machen es auch". Das ist für mich kein Argument, ob das die Prinzen machen. Es ist nichts Schlimmes dabei, aber schon hart an der Grenze.
Baco:Ich werde also in der Story eine gewisse Distanzierung von dem Produkt vornehmen.
Fendrich: Ja, sie können eine gewisse Distanzierung vornehmen, wobei ich mich nicht für das Projekt geniere. Ich wurde zwar nicht überrumpelt, aber ich wurde einfach vor die Tatsache gestellt. Ich habe auch Vertrauen zu meiner Plattenfirma, die macht keinen Schund, das können sie sich gar nicht leisten. IBM ist auch eine sehr honorige Firma, und man darf nicht alles abblocken, sonst wäre ich schon wie mein Großvater, der kategorisch erklärt: "Nein, ich will das nicht". Da alles im Fechter-Verlag erschienen ist, hätte ich es sowieso nicht verhindern können, nur hätte ich mich mehr darum kümmern müssen.
Baco:Das mindeste von IBM wäre, ihnen die neueste Spracherkennungssoftware zur Verfügung zu stellen...
Fendrich: Da kaufe ich sie mir lieber selber und habe meine Ruhe...
Baco:Kommt von Ihnen eine neue Platte heraus?
Fendrich: Ich werde zum Film eine neue CD machen.
Baco:Die auch im Mai herauskommt?
Fendrich: Nein, die kommt im Oktober heraus, mit der Filmmusik und einem Liedlein.
Baco:Wie wird sie heißen?
Fendrich: Das weiß ich noch nicht.
Baco:Wie heißt der Film?
Fendrich: Der Scheidungsanwalt.
Baco:Danke für das Gespräch und alles Gute.
In einem dünnen Karton, auf dessen Vorderseite Rainhard Fendrich sein Publikum umarmen will, findet sich eine in schlichtem Grau bedruckte CD. Kein Handbuch, keine Beschreibung, was zu tun damit. Auf der Verpackungsrückseite in wenigen Worten der Inhalt und die Systemvoraussetzungen. Aber es ist nicht sonderlich schwer, das Programm zu installieren. Finden sich doch nach dem Einlegen der CD-ROM nur zwei ausführbare Programme im Wurzelverzeichnis. Und eines davon heißt INSTALL.EXE.
Wer es noch nicht auf der Platte hat, dem wird nach Rückfrage eine Video-for-Windows Runtime-Lizenz installiert, was zum Genuß der Fendrich-Reise unumgänglich ist. Ansonsten läuft alles direkt von der CD; angenehm, weil kein Speicherplatz auf der Platte belegt wird, weniger, weil immer wiederkehrende Animationen bei nicht besonders schnellen CD-Lesern zu häufigen Wartezeiten führen.
Nach einem kurzen Vorspann singt uns Reinhard mit "Strada del Sole" seinen ersten Hit. Danach erfolgt ein kurzer Rundflug durch die zu erkundenden Räume, bevor uns der Künstler zuzwinkert und erklärt, worum es geht. In Form eines Spiels werden alle Bereiche Rainhard Fendrichs abge- und entdeckt, wobei das nicht allzuschwierige Labyrinth die Form einer Gitarre hat, in deren gerendertem Inneren man sich durch verschiedene - insgesamt elf - Räume tasten muß. An verschiedenen Stellen finden sich Gegenstände, die man an anderer benötigt, um Türen zu öffnen oder Rätsel zu lösen.
Ziel des Spiels ist es, in jedem der vier Bereiche ein Herz zu sammeln, um das vierblättrige Herzblatt zu erhalten und dann ein sonst noch nirgends veröffentlichtes Video von Rainhard Fendrich sehen zu dürfen. Es gilt, alles, was irgendwie möglich erscheint, auf dem Bildschirm anzuklicken. Falls man sich über einem Punkt befindet, den man anklicken kann, verändert sich der Mauspfeil in eine Hand. Bei Bewegungen zeigt sie nach links oder rechts, bei möglichen Aktionen weist sie nach vorne bzw. oben.
Im grünen Musik-Bereich gilt es, jedem Musikinstrument, einen fehlenden Teil zurückzugeben, worauf sich das entsprechende Bandmitglied mit seinen Eckdaten und einem kurzen Video vorstellt. Im Management-Raum erklärt uns Herbert Fechter nach Vorlegen eines Vertrags, was die in wiederum vier Sektionen unterteilte Crew alles leistet, und für welche Firma der Multimedia-Star arbeitet.
Der Raum mit der Säule, auf der ein Stück CD fehlt, präsentiert nach Ergänzung die bisherigen Erfolge und Auszeichnungen, beim Video-Beamer kann zur Musik gesungen oder zum Gesang gespielt werden. Außerdem ist zum Erreichen des Ziels das erfolgreiche Nachklicken von Musiknoten nötig. Mittlerweile sind wir in den roten Bereich gewechselt, der sich ebenfalls mit Musik beschäftigt.
Ein in rotes Leder gebundenes Album gibt nach Vervollständigung des Titels an der Wand hängende, goldene CDs frei, auf denen sich die Texte der gesammelten, gesungenen Werke von Rainhard Fendrich befinden. Kurze Hörproben fallen ebenfalls an, die die beim verzweifelten Suchen nach einem bestimmten Teil quälenden Musikstücke ablösen.
Der Bereich "Fernsehen", der im Leben des Meisters einen immer größeren Raum einnimmt, ist in Türkis gehalten. Bei "Nix is fix" werden Highlights präsentiert, im Fernsehraum zappt man durch verschiedene Videos, und im Herzblatt-Studio erfahren Fans, warum alle Kandidaten derart schlagfertig mit ihren Antworten sind.
Gegen den Gitarrenhals hin wird es blau, und es folgt der Privatbereich. Nachdem der Safe erfolgreich geöffnet werden konnte, muß erst noch ein Puzzle gelöst werden, bevor man sich durch das umfangreiche Photoalbum klicken kann. Fendrich live oder im Studio, mit Familie oder privat. Fendrich überall. Aber nichts anderes war wohl zu erwarten. Im vordersten Teil sind die Stationen des Erfolgs abrufbar, allerdings muß man sich erst an das Prinzip gewöhnen, das durch die Jahre führt.
Der Spielstand ist jederzeit speicherbar, und wenn man sich völlig verirrt hat, hilft ein Online-Plan weiter. Die CD-ROM mit und über Rainhard Fendrich ist ein Muß für echte Fans. Immer wieder werden sie sich die Gags, Bilder, Videos und Musikbruchstücke gerne am PC verinnerlichen wollen.
Normale Menschen haben das nicht allzuschwere Spiel in weniger als vier Stunden hinter sich und können sich wieder ernsthafteren Dingen zuwenden, im Wissen, daß der erste multimediale Versuch eines multimedialen Österreichers durchaus interessante Nachfolger verspricht. Ich jedenfalls werde mir von einem Teil meines Honorars Wattestäbchen kaufen müssen.