
3/96
"Würde unsere Software morgen ausfallen, stünden bei mehr als 70 Prozent der größten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen die Fertigungs-, Finanz-, Sicherheits- und andere Systeme still." Damit dieser hohe Anspruch, den Computer Associates in CA-OpenIngres setzt, erfüllt werden kann, hat man das unternehmenskritische Datenbankmanagement auf sieben grundlegenden Pfeilern aufgebaut:
Kernstück der Komplettlösung CA-OpenIngres ist der OpenIngres/Server, ein objektrelationales Datenbankmanagement-System (DBMS). Der Server wurde für den Betrieb von Online-Transaktionsverarbeitungs-Anwendungen (OLTP) mit hohem Durchsatz konzipiert und unterstützt zahlreiche Multiprozessor-Hardwarekonfigurationen. Seine Client-Server-Architektur erlaubt den Zusammenschluß von Desktop-, Unix-, Midrange sowie Großrechneranwendungen und -daten in einer verteilten DV-Umgebung.
Zu den wesentlichsten Eigenschaften des Servers zählen OLTP, Online-Komplexverarbeitung und DSS (entscheidungsunterstützende Systeme), sichere Datenverwaltung für Produktionsanwendungen, Werkzeuge für die Verwaltung, anpaßbarer RDBMS-Server mit der Fähigkeit zur Modellierung von Unternehmensabläufen.
Mit seinen leistungsstarken Datenbankmanagement-Einrichtungen sorgt CA-OpenIngres für eine effiziente Verwaltung verteilter Systeme. Die Funktionen gehen weit über die einzelnen Datenbanksysteme hinaus und erfüllen die Anforderungen von sowohl verteilten als auch replizierten Datenbanken. Dabei helfen einige Tools, die die Verwaltung wesentlich vereinfachen.
Mit StarView lassen sich beispielsweise Daten aus verteilten Katalogen zusammenführen und verteilte Datenbanken von einem zentralen Punkt aus pflegen. Der Replicator Online Manager erleichtert das Aufstellen und die Pflege von Replikationsregeln sowie die Überwachung ihrer Wirkung. Name Server Utility ermöglicht die transparente Verlagerung von Datenbanken, ohne Anwendungscode ändern zu müssen.
Mit CA-OpenIngres/Replicator läuft das System der Bank of America ohne Programmierung. Über eine menügesteuerte Oberfläche können Replikationsregeln von Datenbankverwaltern und anderen Nicht-Programmierern aufgestellt und geändert werden. Neben einfachem Einrichten, Verwalten und transparenten Änderungen bringt Replikator technologische Neuerungen, wie etwa die Sicherstellung fehlertoleranter Replikationen in eventuell unzuverlässigen Netzwerken.
Insgesamt stehen drei Arten von Replikationen zur Verfügung, die alle vom Datenbankverwalter über Menüs ohne Programmieraufwand eingerichtet werden können:
Computer Associates geht es bei der Implementierung unternehmensweiter DV-Systeme um die Erfassung des gesamten Unternehmens. So bindet CA-OpenIngres Mainframes beispielsweise als Partner ein und unterstützt Mainframe-Daten aus IMS, CA-IDMS, CA-Datacom, DB2 und VSAM. Das gleich gilt auch für Datenbanken auf Digital VAX oder HP 3000-Rechnern.
Aber auch der gesamten Verarbeitung auf Unix- und Desktopsystemen steht nichts im Wege. Es können alle Daten auf diesen Plattformen als einzelne, integrierte Datenbank oder als Sammlung replizierter Datenbanken behandelt werden, selbst wenn sich die Daten in Oracle, Sybase, SQL/Server und CA-OpenIngres befinden. o
Bezugsquelle: