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AMD nach Dresden

Mikroprozessorhersteller Advanced Micro Devices (AMD) plant ein Entwicklungs- und Fertigungszentrum in Dresden. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt rund 1,9 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Kernstück der geplanten Investition ist der Bau einer Fabrik zur Fertigung von Halbleiter-Wafern und die Einrichtung eines Entwicklungszentrums. Die Wafer-Fertigung umfaßt eine Fläche von etwa 80.000 qm mit etwa 8.000 qm an Reinräumen für die Produktion künftiger Generationen MS-Windows-kompatibler Mikroprozessoren und anderer Halbleiter-Produkte in hoher Stückzahl.

Im Vollausbau wird die "Fab 30" in Dresden bis zu 6.000 8-Zoll-Wafer pro Woche liefern. Zum Produktionsbeginn wird mit 0,25-Mikrometer-Litographie-Strukturen gefertigt werden, wobei die Schalstrukturen dann weiter auf 0,18 Mikrometer reduziert werden.

Die neue Fabrik wird AMDs erste Wafer-Fertigung in Europa sein. AMD hat sich aus zwei Gründen für den Standort Deutschland entschieden: weil es der größte und wichtigste Markt in Europa ist und weil es entsprechende finanzielle Anreize gibt.