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Data Warehouse im Zeitschriftenvertrieb

Eine wesentliche Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erwartet man sich beim Morawa Pressevertrieb, Wien, von einem neuen Data Warehouse. Außerdem entkommt man dadurch gleich der "Jahr 2000-Problematik".

Das Data Warehouse bringt auf Knopfdruck grafische und statistische Auswertungen auf den Bildschirm und verbessert so die Grundlagen für schnelle Managemententscheidungen. Die von Siemens Nixdorf (SNI) als Generalunternehmer gelieferte Lösung soll sich innerhalb eines Jahres amortisieren.

"Die Verlage wollen wissen, wie und wo ihre Publikationen mit welchem Erfolg verkauft werden. Sie wollen sehr schnell aufbereitete Statistiken. Bei der Belieferung von über 12.000 Verkaufsstellen, beispielsweise Trafiken und Supermärkten, müssen wir quasi online auf saisonale Schwankungen und Urlaubsströme reagieren", beschreibt DI Max Schaffer von der Morawa-Geschäftsleitung die Anforderungen.

Mit der neuen Computerlösung umgeht man bei Morawa auch die Jahr 2000-Problematik. "Wir hätten im Zuge der Jahr 2000-Problematik alle statistischen Auswertungen neu schreiben müssen, jetzt wird nicht neu programmiert, sondern neu ausgewertet. Deshalb auch die sehr günstige Amortisationszeit."

Die DV-Infrastruktur besteht aus einem Mainframe, 300 vernetzten PCs und 150 Terminals, die über das eigene Datennetz direkt mit dem Großrechner kommunizieren. In Zukunft sollen die fünf Vertriebsniederlassungen über das Morawa Intranet auch auf die Auswertungen des Data Warehouse zugreifen.

Der Morawa Presse Vertrieb ist für die Auslieferung von 2.400 unterschiedlichen Zeitschriften und Zeitungen verantwortlich. Der Gesamtumsatz pro Jahr beträgt rund 1,6 Milliarden öS bei 528 Mitarbeitern. Die Lösung wurde in Zusammenarbeit von SNI, Siemens Programm- und Systementwicklung (PSE) und SAS-Institute realisiert.

Siemens Nixdorf,Tel. 01/71644-0

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