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3COM: Schulen ans Netz

3Com hilft 50 Schulen in ganz Europa die Jugend ans Informationszeitalter heranzuführen.

3Com hat sich gemeinsam mit anderen Unternehmen der Netzwerk-Industrie einer Initiative angeschlossen, die 50 Schulen in ganz Europa mit modernem Netzwerkequipment und Internet-Zugängen ausstatten soll. Initiator dieses Programmes ist das EU-Projekt "NetDay Europa". Es soll zukünftige Generationen auf die vernetzte Welt vorbereiten.

Alain Dumont, Leiter der NetDay Europa Initiative bei der Europäischen Kommission erläutert die Bedeutung des "NetDays": "Es ist wichtig, die heutigen Kinder so früh wie möglich mit den Werkzeugen der modernen Arbeitswelt vertraut zu machen. Ich hoffe, wir können damit die moderne Informationsverarbeitung in unsere Bildungsarbeit integrieren."

Beispielhafte Projekte sollen auf einer eigenen, speziell dafür geschaffenen Web-Site veröffentlicht werden. Die Schulen werden auch mit ähnlich ausgestatteten Schulen in den USA und Japan verbunden.

"NetDay" in Österreich

In Österreich beinhaltet das Projekt die Vernetzung von drei Schulen. Auf diese Weise erhalten Schüler und Lehrer Zugang zum Internet und können gemeinsam Drucker und andere Peripherie-Geräte sowie E-Mail nutzen. Es handelt sich dabei um die:

Informatikhauptschule Jennersdorf im Südburgenland,

Handelsakademie Tamsweg in Salzburg,

die private zweisprachige Volksschule der Hermagoras in Klagenfurt.

Weiters wurden bereits im Vorjahr von 3Com das Piaristengymnasium BG 8 in Wien und die Schihandelsschule Schladming bei ihren Bemühungen um Vernetzung und Internetanschluß unterstützt.

Ministerialrat Dr. Reinhold Hawle vom Unterrichtsministerium hofft, daß die Vernetzung im Schulwesen bald die Bildungsarbeit in der Praxis verändert: "Das Internet ist die bisher umfassendste Quelle für Informationsbeschaffung. E-Mail gewinnt als Kommunikationsform zu Hause und in der Arbeit zunehmend an Bedeutung. Wir sollten keine Rahmenbedingungen hinnehmen, die Kindern den Zugang zu diesen Möglichkeiten bis zum Start im Berufsleben verwehren. Das wäre eine Rückschritt. Ich hoffe, daß die Begeisterung für Internet-Technologie die Kinder für die Zukunft wappnet."

3Com: Umfassendes Education-Programm

Beschäftigungsstudien zeigen eine alarmierende Diskrepanz zwischen jenen Kenntnissen, die für die Teilnahme am Arbeitsprozeß im 21. Jahrhundert benötigt werden und jenen, die in Schulen vermittelt werden. In einer globalisierten Industrie sind die Kenntnisse im Bereich der Informationsverarbeitung Grundvoraussetzung für ein Bestehen im Arbeitsmarkt.

3Com wird deshalb ähnliche Aktivitäten in ganz Europa starten. David Katz, Marketing-Manager Education bei 3Com betont, daß "20 Prozent aller 3Com-Mitarbeiter in Europa beschäftigt sind und wir großen Wert auf die Entwicklung der Bildungs-Infrastruktur einer Region legen. Die Absolventen brauchen einen hohen Standard an Kenntnissen in der Informationsverarbeitung und müssen lernen, in vernetzten Teams zu arbeiten. Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für die globale Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union."

3Com hat einen Aufruf an Schulen, die an der Aktion NetDay Europa teilnehmen möchten gestartet. Details über Teilnahmemöglichkeiten können auf der Web-Site von 3Com gefunden werden (http://www.3com/netdayeuropa).

Beispiel: Piaristengymnasium

Was Vernetzung und Internet für Schulen bedeuten können, wird schon seit rund einem Jahr am Wiener Piaristengymnasium erprobt. 3Com lieferte dafür die entsprechenden Geräte, das Unterrichstministerium hat den Internet-Zugang zum Schulrechenzentrum ermöglicht, die Creditanstalt Bankverein die Aufstellungs- und Betriebskosten (für ein Jahr) übernommen.

Die Nutzung des neuen Mediums erfolgt, wie Direktor Dr. Peter Paul Wildner vom BG 8 betont,

um ein bewußtes und verantwortliches Umgehen mit Informationen zu vermitteln,

um das persönliche Lernen zu forcieren,

um eine neue Lernkultur entstehen zu lassen.

Das Internet bietet eine Voraussetzung, um zu lernen, wie man mit Informationen umgeht ohne "overnewsed" oder "underinformed" zu sein.

Bei der zunehmenden Spezialisierung des Lernens bietet es beispielsweise aber auch Informationsquelle für die sogenannten Fachbereichsarbeiten, die die Schüler im Rahmen der Reifeprüfung vorlegen müssen. Dabei zeigt sich in den letzten Jahren bereits eine zunehmende Spezialisierung der Schüler auf bestimmte Lerninteressen, die das persönliche Lernen immer stärker in den Mittelpunkt stellen.

"Drittens ermöglicht uns dieses neue Medium, einen Weg in Richtung einer neuen Lernkultur zu gehen", so Direktor Wildner. "Die Lehrer/-innen der Zukunft werden weniger Wissensvermittler sein als Lernbegleiter, die den jungen Leuten bei ihrem Lernen beistehen, ihnen Hilfestellungen oder Anregungen bieten, zum Beispiel bei der Auswahl des gesammelten Informationsmaterials."

Bezugsquelle:
3Com Österreich,Tel. 01/580 17-0

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