
Leitgedanken zur SYSTEMS 98"Informationstechnik und Telekommunikation sind zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in einem zusammenwachsenden Europa geworden." - Lesen Sie im folgenden eine Zusammenfassung der Ausführungen von Dipl.Kfm. Ernst Kick, Geschäftsbereichsleiter der Messe München, zur kommenden Münchner SYSTEMS 98 (19.-23. Oktober 1998).![]() Dies gilt insbesondere in Hinblick auf die Globalisierung der Märkte und damit um so mehr im wirtschaftlichen und politischen Zusammenspiel benachbarter Länder. Auch Fachmessen überregionaler Ausprägung, wie die SYSTEMS, bekommen dadurch eine zunehmend grenzüberschreitende Bedeutung. So wird beispielsweise das traditionell größte ausländische Besucherkontingent, das Österreich in den letzten Jahren gestellt hat, weiter anwachsen und an Bedeutung für die Aussteller der SYSTEMS gewinnen. Österreich wird für die SYSTEMS und die SYSTEMS für Österreich immer interessanter. Große Bedeutung des deutschsprachigen WirtschaftsraumsDen jüngsten Zahlen des European Information Technology Observatory (kurz EITO) zu Folge lag das weltweite Marktvolumen im Bereich von Informationstechnik und Telekommunikation (IuK)1997 bei 1.225 Milliarden ECU (also rund 1347,5 Milliarden US-Dollar). Davon entfallen 35 Prozent auf den US-Markt und 30 Prozent auf Europa. Betrachten wir den europäischen Markt näher, der sich im wesentlichen als EU-Markt präsentiert, so nimmt der deutschsprachige Wirtschaftsraum die Führungsrolle ein. Fast ein Viertel des europäischen Umsatzes wird hier gemacht. So wird sehr rasch deutlich, warum gerade dieser für Europa die Importplattform aus den asiatischen und amerikanischen Märkten bildet. Mit knapp acht Prozent Weltmarktanteil landet die Bundesrepublik bei IuK zwar hinter den USA und Japan auf Platz drei. Wie der Fachverband der Elektroindustrie und Elektrotechnik jedoch ermittelt hat, besitzt Deutschland im weltweiten Maßstab beste infrastrukturelle Voraussetzungen für den wohl deutlichsten Zukunftsmarkt "Electronic Commerce". Deutschland ist der größte Binnenmarkt Europas und somit der interessanteste Markt auch für die IKT-Branche. Drei wichtige Wirtschaftsanforderungen bestimmen deshalb in der IKT-Branche die nahe Zukunft und sind unabdingbare Voraussetzungen für einen weiterhin florierenden Europäischen Markt, also auch für Österreich, insbesondere den Mittelstand:
Diese drei Themen und der allgemeine Aufschwung gerade in der IKT-Branche lassen einen starken Herbst voraussagen, in dem die SYSTEMS als Orientierungspunkt ihre Stellung ausbauen wird. Strategie der SYSTEMSAufgrund dieser dynamischen Entwicklungen ist die SYSTEMS in ihrem Jahresturnus als Informationsinstrument sowohl für Aussteller als auch für die Fachbesucher unabdingbar geworden. Der Markt fordert eine ständige Auseinandersetzung und Wissensaktualisierung in diesem Bereich. Es lautet nicht mehr "groß frißt klein", sondern "schnell frißt langsam". Zum zweiten ist der klare Business-to-Business Fokus eine scharfe Abgrenzung in der Messelandschaft. Die SYSTEMS ist schon in ihrem Ansatz der absoluten Business-Besucherorientierung und somit Lösungsorientierung verschrieben. Die Fachbesucher-Ansprache wird auch durch die Positionierung von Montag bis Freitag gewährleistet. Die Messe ist auf eine breite Ausstellerschaft ausgerichtet, die sich mit ihrem Auftritt an eine Besucherschaft aus dem deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden Europa wendet. Dipl.Kfm. Ernst Kick, Geschäftsbereichsleiter der Messe München, sieht deshalb vor allem auch für Entscheider und Experten Österreichs unter den gegebenen Wirtschaftsfaktoren die zwingende Notwendigkeit sich umfassend über die neuesten Technologien und Anwendungen zu informieren. München stellt gerade in räumlicher Nähe die ideale Möglichkeit dar, sich auf der SYSTEMS, als die einzige lösungsorientierte Fachmesse der Branche, die Informationen und Anwendungen zielgerichtet und effizient einzuholen. Die SYSTEMS hat sich zudem den Vorteil herausgearbeitet, daß sie - als wichtiges Marketinginstrument der Industrie - Inhalte strukturiert und nicht nur Hallenfläche bietet. Die in 1997 erfolgreich organisierte Struktur wird mit neuen Markt- und Lösungstrends ergänzt. Somit ergeben sich folgende "Messen in der Messe":
Die zweite Ebene der "Messen in der Messe" sind Spezialthemen wie Software Development im Bereich Basics, Java for Business Solutions im Bereich Online oder Dealers Only im Channel-Segment. Besonders die für bestimmte Zielgruppensegmente geschaffenen Herstellerbereiche "SYSTEMS for Channels" und "Software Development" machen deutlich, daß die Industrie das Konzept der Messen in der Messe voll angenommen hat. So hat sich die Anzahl der Aussteller im "Dealers only" - der exklusiven Plattform für den Fachhandel - erneut verdoppelt und repräsentiert jetzt eine Informationsdichte, die es so auf keiner deutschen oder österreichischen Messe gibt. Die Beteiligung im Bereich der Softwareentwicklung ist sogar um fast das Dreifache gestiegen. Mit diesem speziellen Veranstaltungsrahmen für die Vielzahl der Entwickler hat die SYSTEMS somit ein einmaliges und umfassendes Informationsprogramm zu bieten. Gerade die angesehenen österreichischen Softwareentwickler finden hier ein breites Informationsangebot. Zusätzlich befassen sich insgesamt 20 Veranstaltungsreihen mit den zur Zeit aktuellsten Industriethemen wie E-Commerce, Sicherheit, Auswirkungen der Liberalisierung im Telekommunikationsmarkt; Euro-Einführung und Jahr 2000-Umstellung. Ein Fachbesucher-EventBereits 1997 hat sich die SYSTEMS mit einem Fachbesucheranteil von 96% als Fachevent bestätigt. Für 1998 ist geplant, das Einzugsgebiet kontinuierlich weiter auszubauen und ihre Position als die Herbstplattform der Branche zu festigen. Das umfangreiche Serviceangebot zielt auch auf eine Optimierung des Messebesuchs, der in der heutigen Zeit bei ständig knapp werdenden Zeit- und Geldbudgets der Unternehmen immer wichtiger wird, dazu zählen:
"Und es ist das erklärte Ziel", so Dipl.Kfm. Ernst Kick, "mit einer Fülle von Initiativen und Aktionen, eine wichtige Rolle auch für Österreich zu übernehmen." Das Messe-NetzwerkDie neuen Ausstellungshallen der SYSTEMS bieten nahezu alles, was in der Daten- und Telekommunikation heute möglich ist.Jede der 12 rund 11.000 Quadratmeter großen Hallen verfügt über eine Grundstruktur sowohl bei passiven, als auch aktiven Komponenten, die nicht so schnell ausgereizt sein werden. Die Hallen sind mit einem Netz aus Kupfer- und Glasfaserkabeln unterlegt, die eine dienstneutrale Verwendung erlauben - egal ob Ethernet, Token Ring, ATM oder Gigabit-Ethernet. Bis zu 622 Megabit/Sekunde kann man zur Zeit über die Leitung schicken. Neben den passiven Komponenten kann jeder Aussteller auch die vorhandenen aktiven Komponenten, wie Switch oder Hubs, der Neuen Messe München nutzen. So läuft zum Beispiel das Besucher-Informationssystem der Messe selbst auf einem ATM-Backbone, so daß bereits nutzbare ATM-Komponenten vorhanden sind, über die ein Anschluß während der Messe geschaltet werden kann. Damit können beispielsweise Aussteller ATM zwischen zwei beliebigen Hallen auf einer temporär geschalteten Verbindung nutzen. Auch die Telekommunikation läuft über das gleiche Messenetz und braucht lediglich geschaltet werden, um auch mehrere Telefonanlagen zu vernetzen. Diese Infrastruktur erlaubt Unternehmen während der Messe auch den direkten Draht in das Büro, wo benötigte Dokumente beispielsweise direkt vom Büroarbeitsplatz abgerufen werden können. Der Einsatz der modernen Netzwerktechnologien erlaubt weiters die Bildung von virtuellen LANs innerhalb des Messenetzes. Wollen zum Beispiel vier verschiedene Aussteller in verschiedenen Hallen die Funktion einer bestimmten Software zeigen, so kann die Messe München diese zu einem Virtuellen LAN zusammenschalten. Die BasisstrukturDas Messenetz besteht aus Kupferkabeln (bis 155Mbit/s) und Glasfaserkabel (bis zu 600Mbit/s). In jeder der zwölf Hallen gibt es 156 Kommunikationsstützpunkte im Boden. Jeder dieser Stützpunkte verfügt über vier Kupferleitungen und bei dem Glasfaserkabel stehen zwei Fasern Gradientenindex und zwei Fasern Einmoden zur Verfügung. Zusätzlich zu diesem passiven Netz gibt es aktive Komponenten, die bis zu diesen Stützpunkten geführt werden können. Der Aussteller kann damit zum Beispiel 10 Megabit Ethernet, sowohl "Shared" als auch "Switched" nutzen. Die acht tertiären Konzentrationspunkte pro Halle sind maximal 90 Kabelmeter von den Kommunikationsstützpunkten entfernt. Dort ist in den meisten Fällen wegen des Messeinformationssystems bereits ATM vorhanden. Je nach Anforderung kann der ATM-Anschluß über temporäre Verkabelung bis zum Stand weitergeführt werden. Für eine effektive Telekommunikation sorgen eine leistungsfähige Telefonanlage und 750 Dect-Antennen leuchten das gesamte Messegelände aus. Auch vier Betreiber von Mobilfunknetzen haben sich zusammengeschlossen und decken das Messegelände ab, so daß die gesamte mobile Kommunikation sichergestellt ist. An den Ständen werden analoge Leitungen, ISDN oder ein Internetzugang bis 64Kbit/s geschaltet. Werden für spezielle Internetanwendungen bis zu 155Mbit/s benötigt, so erfolgt der Anschluß über den ATM-Backbone des Messenetzes bis an den Messestand. Direktinfo: Messe München GmbH Tel. 0049-89/51 07-0 http://www.systems.de |