homepage heftinhalt header
Multimedia 10/98

Interaktive Ausstellungstechnologie

Mit CD-i und bald auch auf DVD-Basis werden Ausstellungsbesucher mit individuell abrufbarer Information versorgt.

Längst sind die Tage vorbei, als es in Museen genügte, Bilder und Schautafeln zu präsentieren oder Ausstellungsbesucher mit Diagrammen zu informieren. Heute will der Besucher seine Interessensgebiete selbst steuern und individuelle Informationen abrufen. "Neue Medien" wie CD-i bieten hier ihre Hilfe an.

Aktuelles Beispiel dafür ist die heurige oberösterreichische Landesausstellung "Land der Hämmer" (noch bis 2.November 98 in Weyer und an 25 verschiedenen Ausstellungsorten). "Die in der Landesausstellung eingesetzten 20 CD-i-Installationen (die Hälfte davon mit interaktiven Programmabläufen) werden von Besuchern - ohne Scheu - frequentiert und auch intensiv verwendet", weiß der für die Konzeption und Installation zuständige Medienexperte Mag. Peter Vogel (Vogel Audiovision, Linz).

Mittels CD-i-Technologie werden einerseits Videosequenzen in einer Endlosschleife gezeigt, zum anderen gibt es für interessierte Besucher aber auch die Möglichkeit, beispielsweise bisher unentdeckte Filme aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Region rund um Steyr auszuwählen. Weiters können Informationen über die Geschichte der Region, über die Entwicklung des Handwerks, über regionale Kochrezepte und Schmankerl abgerufen werden.

Bereits greifbar nahe ist die Nutzung der DVD-Technologie für diese Zwecke. Philips hat die Verfügbarkeit der ersten Geräte in Europa bereits angekündigt. Mit den großen Speicherkapazitäten eröffnet DVD die Möglichkeit für neue Bild- und Klangerlebnisse. Dazu gehört auch die Unterstützung digitaler Studioqualität im Audiobereich und die Unterstützung von Breitbildformat (16:9) im Videobereich.


Bezugsquelle:
Österreichische Philips Industrie
Tel. 01/601 01-0

index heftinhalt footer