
Geschäftseinbußen durch Ausfälle von ERP- und E-Mail-SystemenLaut einer aktuellen Studie beeinträchtigen Ausfälle von ERP- und E-Mail-Anwendungen Unternehmen sowohl finanziell als auch operativ in hohem Maße.Die Studie wurde vom MERIT-Projekt (Maximizing the Efficiency of Resources in Information Technology) auf der CA-World im April 1998 und über die MERIT-Homepage (www.meritproject.com/survey_results.htm) durchgeführt. Die von Arthur Andersen zusammengefaßten Ergebnisse belegen, daß der Einsatz der unternehmensweiten IT-Management-Lösung Unicenter TNG von Computer Associates (CA) Anzahl und Dauer derartiger Ausfälle verringert, wodurch Unternehmen durchschnittlich 1,7 Millionen US-Dollar/Jahr einsparen können. Die im Rahmen der MERIT-Erhebung befragten Personen gaben die ausfallbedingten Kosten für eine ERP-Applikation mit durchschnittlich 35.950 US-Dollar pro Stunde an. Bei mehr als 20 Prozent aller Befragten lagen die ausfallbedingten Kosten pro Jahr zwischen 9,3 Millionen und 10,7 Millionen US-Dollar. Über ein Drittel der Befragten (35,5 Prozent) gaben für die jährlichen finanziellen Verluste Summen zwischen 2,5 bis 5 Millionen US-Dollar an. Die mittlere Dauer der unvorhergesehenen Ausfälle lag bei 2,8 Stunden/Woche. Die Verluste wurden unter Berücksichtigung der Aspekte Produktivität, Umsatz und Kundenbindung kalkuliert. Die Befragten verwendeten verschiedene gängige ERP-Applikationen, darunter PeopleSoft (17,6 Prozent), SAP R/3 (17,2 Prozent) und Oracle (15,8 Prozent). Zu den meistgenannten E-Mail-Lösungen gehörten MS Exchange (47,2 Prozent), Lotus Notes (34,6 Prozent) und cc:Mail (17 Prozent). Weniger als ein Drittel der Befragten gaben an, daß ihre ERP-Lösung vollständig implementiert war, dagegen war die E-Mail-Lösung bei nahezu drei Viertel vollständig implementiert. Unicenter TNG optimiert Applikations-ManagementDie Unternehmen äußerten sich sehr zurückhaltend über die von den ERP-Anbietern bereitgestellten Applikations-Managementstrategien beziehungsweise Monitoring-Tools. So wurden beispielsweise Drittanbieter-Lösungen für Arbeitslast-Planung von mehr als der Hälfte (57,2 Prozent) aller Befragten als effizienter eingeschätzt als die Tools, die als Komponenten der ERP-Lösung mitgeliefert wurden. Bislang sind die am häufigsten eingesetzten Tools für das Applikations-Management nicht speziell für ERP- oder E-Mail-Systeme, sondern eher für unternehmensweites IT-Management konzipiert worden. Dazu gehören unter anderem Lösungen für Sicherheits- und Performance-Management sowie Dateiverwaltung. Zu den von den Befragten am häufigsten eingesetzten Unicenter TNG-Komponenten gehörten unter anderem Event Management, Help Desk, Datenbankmanagement-Tools, SAP R/3-Management, Sicherheitsmanagement, Job Scheduling aber auch Management von MS Exchange und Lotus Notes. Befragte, die Unicenter TNG-Komponenten einsetzen, nannten ein verbessertes Applikations-Management und erhöhte Verfügbarkeit von Anwendungen als Vorteile. Diese Unternehmen gaben an, daß sie durch Installation von Unicenter TNG die Zahl der wöchentlichen Arbeitsstunden, in denen Benutzer nicht mit ihren Applikationen arbeiten konnten, wesentlich verringert haben. Gleichzeitig wurde die Anzahl der von einem Ausfall betroffenen Benutzer reduziert. "Die Ergebnisse der MERIT-Studie zeigen eindeutig die wirtschaftlichen Folgen eines ineffizienten beziehungsweise nicht vorhandenen Applikations-Management", erläutert Jay Thompson, Senior Manager bei der Arthur Andersen Computer Risk Management Group. "Gleichzeitig wurde deutlich, daß viele dieser Probleme durch Einsatz einer End-to-End-Management Lösung wie Unicenter TNG bewältigt werden können." Bezugsquelle: Computer Associates Tel. 01/605 80-0 |